08.09.2017

[Lesezeit] Mondprinzessin von Ava Reed


Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie, die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin, kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...
Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Ich liebe, liebe, liebe dieses Cover. Ist dieser kleine Waschbär auf der Mondsichel nicht herzallerliebst? Ich finde schon! Auf dem Foto erkennt man den kleinen Bären leider nicht so gut, aber nun ja, stell dir einfach vor das kleine etwas neben dem Mädchen ist ein Waschbär. 😊

Die Mondprinzessin ist ein Märchen. Ein schönes Märchen. Anders als beispielsweise ein Walt Disney-Märchen, aber mindestens genauso schön. Der Schreibstil von Ava ist so, wie ich ihn bereits aus der Spiegel-Saga her kenne. Locker, leicht und sympathisch. An der ein und anderen Stelle musste ich sogar laut los lachen. Was für die Menschen um mich herum im Freibad bestimmt merkwürdig zu beobachten war.

Darüberhinaus ist dieses Buch mit so viel Weisheiten und Erfahrung gespickt, dass mir schon fast schwindelig wurde, weil mein Herz und meine Gedanken den Worten hinterher hingen. Die Auswahl eines Zitats für diesen Blogpost fiel mir daher unheimlich schwer.

Es geht nicht darum, wo du herkommst, sondern darum, wo du hinwillst.
Juri

Die Geschichte hat mich mit ihren liebevoll und individuell gestalteten Persönlichkeiten überzeugt. Alle Personen haben ihre eigene Hintergrundgeschichte, ihre eigenen Werte und Prinzipien erhalten, so dass keine Langeweile aufkommt. Nicht von jedem Charakter lernen wir dessen Beweggründe kennen, was gut ist, damit der Erzählfluss nicht ins stocken gerät. Der Dreh und Angelpunkt in dieser Geschichte ist natürlich Lynn, das Mädchen aus dem Waisenhaus. Plötzlich wird sie Prinzessin und neben der Tatsache, dass sie als Waisenkind nun leibliche Eltern hat, muss sie auch mit der Tatsache zu Recht kommen, dass Prinzessin-Sein auch das erfüllen von Pflichten bedeutet. Lynn muss also eine Entscheidung treffen. Für ihre Freiheit, für ihre Familie oder für ihr Herz.

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