22.08.2017

[Lesezeit] Fleisch und Blut von Daniel Dersch


Claire Hagen glaubt nicht an das Übernatürliche. Als erfolgreiche Reporterin ist sie es gewohnt, nur auf Fakten zu vertrauen. Doch das ändert sich schlagartig, als ihre Schwester Amanda wegen Wahnvorstellungen in die Psychiatrie eingewiesen wird: Amanda ist felsenfest davon überzeugt, dass ihr ein übermächtiger Vampir nach dem Leben trachtet. Als Claire versucht ihrer Schwester zu helfen, gleitet sie immer tiefer in eine Welt ab, in der nichts so ist, wie es scheint. Bei ihrer Suche nach einer Möglichkeit Amanda zu retten, wird sie zur Zielscheibe einer gefährlichen Organisation und eines geheimnisvollen Fremden. Eine aufregende Jagd beginnt, bei der es für Claire ums nackte Überleben geht. 
Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Das Cover finde ich großartig, genau wie bei meinem ersten Dersch Gottes letzter Plan. An Gottes letzter Plan hege ich sehr gute Leseerinnerungen, eine Story die mir gefallen hat und spannend erzählt war. Bei Fleisch und Blut fehlt mir diese schöne Leseerinnerung. Ich kann die positiven Meinungen zu diesem Buch gar nicht nachvollziehen. Die Storyidee selbst ist gut, ja, das will ich nicht abstreiten. Die unzähligen Schreibfehler sind allerdings ein graus. Ich meine, ich bin ja nun auch kein Ass was Rechtschreibung, Ausdruck und Grammatik angeht, aber das was man in Fleisch und Blut zu sehen bekommt, geht wirklich nicht. Da hilft das lieb gemeinte Wort des Autors am Ende, dass er sich freut, wenn man ihm Schreibfehler mitteilt, auch nichts. Hätte die Story nicht einen Hauch interessantes an sich gehabt, hätte ich das Buch sehr schnell abgebrochen.

12.08.2017

[12/12] August 2017

Heute ist es wieder soweit. Heute ist der 12. des Monats und ich freue mich, dass mein Fototag heute auf ein Weekend-Day fiel. Yeah, mal was anderes als nur von und zur Arbeit auf den Auslöser  zu drücken. Das ist großartig! Daher möchte ich auch gleich mal los legen.

Zum Frühstück gab es Rührei auf Brötchen. Ja... bei uns gibt es Eier, trotz aktuellem Eier-Skandal.

08.08.2017

Madeira Wanderung - Von Rabaçal zu den 25 Quellen und zum Risco Wasserfall

Die Wanderung zu den 25 Quellen ist wahrscheinlich eine der bekanntesten und beliebtesten Wanderungen auf Madeira. Am Ende der Levadawanderung erwartet dich ein typischer kleiner See, der aus vielen, kleineren Wasserrinnsalen besteht. Je nachdem wie viel Niederschlag es so die letzten Tage gab, fallen diese kleiner oder größer aus. Es ist ein schöner Anblick wie über die ganze Felswand das Wasser hinab stürzt. Ungefähr bei der Hälfte des Wanderweges kann man einen kleinen Abstecher zum Risco Wasserfall machen.



Welches Ziel du als erstes ansteuern möchtest, ist dabei fast egal. Durch die gute Beschilderung vor Ort, kannst du dich nicht verlaufen. Ruhe suchst du allerdings lieber wo anders. Die Wanderung lohnt sich, auch wenn kaum eine Minute vergeht in der du nicht andere Wanderer siehst und hörst. Es gibt ein paar wirklich schöne Streckenabschnitte.

Selbst konnte ich mein Hobbyfotograferherz allerdings nicht ganz befriedigen. Entweder ein Touristrom kam von vorn oder eine große Tourigruppe stand schon hinter mir. Nicht gerade die idealen Bedingungen um in Ruhe ein Foto zu schießen. Meine Bilder sind daher leider auch fast alle verwackelt und unscharf. Schade. Denn ein paar wirklich gute Motive hatte ich gefunden und auch wenn die Bilder nicht perfekt geworden sind (unscharf und verwackelt, du verstehst?), möchte ich sie dir ausnahmsweise nicht vorenthalten. 

04.08.2017

[Lesezeit] Urlaub in der Apokalypse von Stefan Krell

Stefan Krell


Ich flog in den Urlaub und landete in der Hölle… 

Mein Name tut nichts zur Sache. Namen interessieren ohnehin keinen mehr. Ich sitze allein in der Ferienwohnung. Meine Freundin ist verschwunden und ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Das dort draußen ist nicht mehr das Mallorca, wie ich es kenne. Auf den Straßen sind diese Dinger, die einmal Menschen waren. Sie sind unglaublich schnell und greifen alles und jeden an. Sie sind wie tollwütige Irre. Ich kann sie durch die geschlossenen Fenster schreien hören. Innerhalb kürzester Zeit ist hier alles zum Teufel gegangen. Alles hat sich verändert. Meine von Todesangst vernebelten Gedanken fahren Achterbahn. Ich habe nichts zu essen und nichts zu trinken. Wenn ich die Wohnung verlasse, bin ich so gut wie tot. Wenn ich sie nicht verlasse, bin ich auch so gut wie tot. Ich habe die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Was soll ich tun? Was zur Hölle soll ich nur tun...
Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Was die Kurzbeschreibung bereits erahnen lässt, handelt es sich bei Urlaub in der Apokalypse um eine Zombievision des Autors. Mein erstes Zombiebuch war übrigens Reset von Jens Bühler. Urlaub in der Apokalypse ist allerdings nicht annähernd vergleichbar mit Reset. Das Buch geht gemächlicher vor, ohne dabei weniger spannend zu sein. Es ist eben nur anders.
Im Mittelpunkt steht ein Mann der einmal im Jahr Urlaub auf Mallorca macht, für mehr reicht es nicht. Als Langweiler und Zyniker lebt er unscheinbar sein Leben. Doch dieser Urlaub verändert alles.