28.03.2017

Matcha no Nama Choko

Diese kleinen Pralinchen sind schnell gezaubert, zartschmelzend und ein herrlicher Genuss auf der Zunge. Die kräftige, grüne Farbe sorgt dafür das jeder Gast die kleinen Dinger auch beachtet. Meine Matcha Nama Chokos sind ideal, wenn es mal schnell gehen muss und du deinen Gästen dennoch etwas überaus leckeres und besonderes anbieten magst.


"Nama" ist japanisch und bedeutet dabei so viel wie "roh". Damit sind weniger die Zutaten gemeint, sondern viel mehr die weiche, cremige Textur der Süßigkeit. Wie ich in den Weiten der Internetwelt gelesen habe, sind Nama Chokos besonders zum japanischen Valentinstagsfest beliebt. Frauen schenken ihren männlichen Liebsten Schokolade. Die Männerwelt darf sich dann einen Monat später am White Day revanchieren.

Klassische Nama Chokos bestehen in Japan wohl aus Zartbitterschokolade und werden nach der Kühlzeit in Kakao gewendet. Bei der Geschmacksrichtungen kannst du ein wenig experimentieren. Ich weiß, dass ich das nächste mal gerne ein bisschen Rum dazugeben möchte. Wichtig ist, dass die Pralinen immer gut gekühlt serviert werden! Allein durch die Handwärme schmelzen die kleinen Teilchen sonst zwischen den Fingern regelrecht dahin.





Zutaten
Besondere Utensilien
200 g Zartbitter Schokolade
100 g Weiße Schokolade
160 g frische Sahne
1 Vanilleschote
ca. 1-2 Teelöffel Matcha

Backpapier
Eckige Form 24x24 cm





  1. Die eckige Backform mit Backpapier auslegen. Wer mag kann auch eine kleinere Form nehmen (zum Beispiel eine Frischhaltedose), dann werden die kleinen Pralinen etwas höher.
  2. Zartbitter Schokolade hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Währenddessen mit 100 g Sahne mischen. Solange beim schmelzen rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Die Masse in die vorbereitete Backform füllen und gleichmäßig verteilen.
  3. Einen Teelöffel Matcha mit 10 g Sahne verrühren. Das Mark der Vanilleschote in die übrige Sahne geben und ebenfalls gut mischen.
  4. Die Weiße Schokolade ebenfalls hacken und mit der Vanillesahne und der Matchasahne im Wasserbad schmelzen. Wieder solange rühren bis eine gleichmäßige cremige Masse entstanden ist. Diese über die dunkle Masse in die Backform gießen und gut verteilen.
  5. Die Masse gut 30 Minuten abkühlen lassen und dann ab damit in den Kühlschrank für mindestens 1 Stunde. 
  6. Nach der Kühlzeit die Schoki aus der Form holen. Ein Messer unter heißem Wasser halten und das Blockstück in kleine Quadrate schneiden. Wer mag kann noch 1 Teelöffel Matcha mit einem Sieb über die Pralinen stäuben oder diese ganz wie bei Original Nama Chokos gänzlich in Matcha oder Kakao wenden.




Sooo, ich würde sagen die Japan-Challenge von Bammys kulinarische Reise um die Welt habe ich bestanden. Welches Land ist als nächstes dran? 😁

Wobei ich zugeben muss, dass es gar nicht so einfach war ein passendes Basisrezept zu finden. Die meisten Rezepte die ich gerne ausprobiert hätte, benötigten nämlich entweder sehr viel Zeit oder bestimmte Utensilien zum kochen oder dämpfen, die ich nicht habe. 

Hast du dich auch schon mal an einer japanischen Süßigkeit getraut? Oder eine Idee, was ich mit den restlich 45 g Matcha anstellen kann?

Kommentare:

  1. *_* Das sieht so toll aus!

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  2. wow, das sieht unfassbar lecker aus!!!

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  3. Das sieht einfach nur genial aus und ich würde am liebsten sofort in so ein cremiges Teilchen hineinbeißen....! :-P

    Liebste Grüße
    Julia

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    1. Da hilft dann nur "nachbacken" :)

      Viele Grüße,
      nossy

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  4. Das sieht lecker aus. Ich glaube, das mache ich am Wochenende gleich mal. Die Farbe sit der Hammer.
    LG
    Suse

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    1. Viel Spaß beim "nachbacken". Ich hoffe es schmeckt ☺
      Viele Grüße, nossy

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