22.01.2017

Die 5 wichtigsten Grundregeln für Wanderer

Ab und an packt mich die Lust am Wandern. Am liebsten ziehe ich im Urlaub meine Wanderschuhe an. So kann ich zu Fuß die Natur und das Land am besten erkunden. So war ich bereits in Nord Irland, Neuseeland, Island und auf Madeira wandern. Aber auch in Deutschland hat mich die Lust bereits gepackt. Ich habe meine Wanderschuhe an geschnürt und bin einfach los gelaufen.

Wanderung zum Höllenkessel (Caldeirao do Inferno) I Madeira 


Wandern heißt nicht, dass du die höchsten Berge und Klippen erklimmen musst (das überlas ruhig den Bergsteigern). Zu wandern heißt, eine weite Strecke zu Fuß zu absolvieren, von Ort zu Ort zu ziehen und dabei die Umgebung zu genießen.

Die Menschen waren einst Nomaden, bevor sie sesshaft wurden. Das laufen liegt uns also im Blut. Vielleicht macht es gerade deswegen auch so viel Spaß, zu Fuß neue Gegenden zu erkunden.

Wichtig für mich ist beim wandern vor allem die Natur zu respektieren. Den Müll einfach liegen zu lassen geht in meinen Augen gar nicht! Auch dürfen Pflanzen, junge Bäumchen, Tierhöhlen und -nester nicht mutwillig zerstört werden. Achte und schätze deine Umgebung! Daher finde ich sollte jeder Wanderer folgende Grundregeln beachten:


5 Grundregeln für Wanderer

  • Schätze und achte die Natur. Unternehme nichts was den Tieren, Pflanzen und die Natur im Allgemeinen schadet.
  • Verlasse nicht den markierten Weg. Abseits des Weges kann durch die Witterung der Boden unterspült worden sein, Hänge wegrutschen, unsichtbare Fallen lauern, und und und... 
  • Hinterlasse nichts außer deine Fußspuren. Nimm deinen Müll wieder mit. Kluge Wanderer benutzen daher Brotdosen für ihr mitgebrachtes Essen. Ansonsten nehme einfach eine Mülltüte mit. Das gilt übrigens auch für deine Zigarettenkippen, diese haben nichts in der Natur zu suchen und sind wieder mitzunehmen.
  • Sicherheit geht vor. Achte auf deine körperlichen Fähigkeiten und die Wetterlage. Nehme dir keine Strecken vor, die deine Füße dich nicht tragen können. Bereite dich auf Wetterumschwünge vor. Wandere nicht, wenn Sturm oder Unwetter drohen. Gehst du gerne alleine wandern? Dann informiere vorab immer einen Freund oder eine Freundin.
  • Sei freundlich zu deinen Mitwanderern. Sie sind vielleicht deine einzige Verbindung zur Zivilisation, wenn du dich verletzt und keinen Handyempfang hast.

Beachtest du diese fünf einfachen Grundregeln, kannst du deine Wanderung mit vollen Zügen genießen!

Du spürst den weichen Erdboden unter deinen Füßen, steigst über Stock und Stein. Du berührst zu hoch gewachsenes Gras und moosige Baumstämme. Du riechst das süße, intensive Harz der Bäume, die Nadeln der Tannen, die blumigen Düfte der Wiesen. Du hörst das rascheln der Blätter, das tiefe Summen der Hummeln, das aufgeregte Zirpen der Grillen, die Stille der Natur.

Willst du wissen, was Schönheit ist,
so gehe hinaus in die Natur, dort findest Du sie.
Albrecht Dürer

Je nach Region prasseln vielleicht andere Eindrücke auf dich ein. Eines ist allerdings überall gleich: Wandern ist entspannend. Die Kondition wird gefordert, der Geist und die Seele erholen sich. Du bist mitten in der Natur und genießt die wahre Schönheit die diese Welt zu bieten hat. Der Abstand zum Alltag beflügelt das Herz und hinterlässt ein befreiendes Gefühl welches sich wohlig ausbreitet.

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