29.03.2016

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil X]

So langsam nähere ich mich dem Ende dieses Reiseberichts. Jaja, ich weiß - lange hat es gedauert! Spaß beiseite, ich hoffe es ödet dich noch nicht an?! 
Es ist wirklich schön noch Monate nach der Reise darüber berichten zu dürfen. Es gibt mir das Gefühl als wäre es gestern, dass ich bei lauwarmen Temperaturen durch Islands grandiose Landschaft gestapft bin. Ein bisschen Wehmut schwingt mit, denn Islands Landschaft ist so unglaublich verzaubernd das ich wirklich so etwas wie Sehnsucht, ja Fernweh verspüre.

Stapafell

 

11. Tag in Island 

Auf dem Weg zur Halbinsel Snæfellsnes


Die drei letzten Tage auf der schönen Insel verbrachten wir auf der Halbinsel Snæfellsnes. Der 11. Tag diente dazu überhaupt erst einmal zur Insel zu kommen, d.h. wir mussten wieder einmal ordentlich Strecke machen.

Etwas mehr Zeit verbrachten wir in einem alten Torfgehöft Museum, um uns einmal die Beine zu vertreten und einen Einblick in das längst vergangene Leben einiger Islander zu erhalten. Eine kleine Kirche und daneben alte, vornehme Torfhäuschen. Einfache Bauern oder Fischer hatten hier einst nicht gewohnt, soviel steht fest - schön anzusehen ist es dennoch. Glaumbær kann ich für ein Päuschen wirklich empfehlen, wer möchte und Zeit hat kann sich hier sogar im altmodischen Flair stärken.

Die meiste Zeit döste ich allerdings während der Autofahrt (so eine Reise ist dann doch etwas erschöpfend) oder schaute verträumt aus dem Fenster. Fotos während der Fahrt sind mir leider kaum gelungen, dafür habe ich wunderbare Erinnerungen an drei Schafe die wir vor uns "hintrieben" da diese blöden Böcke einfach nicht von der Straße runter wollten! Die rannten und rannten vor uns weg, aber nur auf der Straße entlang! Geschwindigkeit von 30 km/h haben die locker gehalten. Ich wusste gar nicht das Schafe so schnell rennen können. Man was habe ich gelacht! :D
Auch erinnere ich mich lebhaft daran als wir an einem See vorbei fuhren und der Wind plötzlich so stark wurde das er gefühlt den halben See leer peitschte und unser Wagen ganz schön ins wanken geriet. Unserem Fahrer Einar sei Dank ist nichts weiter passiert. Er ist in Island geboren und aufgewachsen und ist daher erfahren mit solchen plötzlichen, Sturmböeartigen Winden. Mein Herz rutschte trotzdem ganz schön in den Keller.

Irgendwann kamen wir dann in Arnarstapi an. Ein winziger Fischerort auf der Halbinsel Snæfellsnes wo wir dann für drei Nächte ein Dach über den Kopf hatten. Abends, sowie in den nächsten Tagen nachdem wir uns auf der Halbinsel herum getrieben hatten, spazierten wir an der schönen Küste Arnarstapis entlang und genossen die Aussicht auf Felsentore, Höhlen und Felsformationen bei absoluter Ruhe.

GlaumbærGlaumbær Glaumbær Glaumbær on the way to Arnarstapi Stapafell Bárður Snæfellsás Arnarstapi coast Arnarstapi Stapafell Bárður Snæfellsás Arnarstapi coast Arnarstapi coast Arnarstapi coast Arnarstapi coast StapafellArnarstapi

Kommentare:

  1. wie unfassbar genial sind bitte diese torfhäuschen? sehr cool. und die klippen. jaja, der norden. da werden die nordischen helden- und göttersagen gleich lebendig!

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    1. Die Häuschen waren schon ein kleines Highlight. :)

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