30.12.2016

[Lesezeit] Mein Buchjahr 2016

Heute schenke ich noch einmal allen Büchern die meinen diesjährigen Lesehunger gestillt haben etwas Zeit, genau wie bereits in 2015 geschehen. 

So viele waren es dieses Jahr allerdings gar nicht. Insgesamt 14 Stück habe ich tatsächlich durchgelesen. Die meiste Zeit habe ich während der Bahnfahrten zur und von der Arbeit gelesen, natürlich in meinem Kindle. Nur ab und an las ich auch mal Abends, wenn ich bei einem spannendem Buch nicht aufhören konnte. Allerdings war ich 2016 insgesamt nicht halb so lesesüchtig wie im 2. Halbjahr 2015. Was ja auch nicht wirklich schlecht ist. Dafür habe ich mehr gebloggt und mehr Zeit mit anderen, schönen Dingen verbracht. 

In 2016 haben mich begleitet:



Alle Bücher befinden sich bereits in meinem virtuellen Bücherregal hier auf dem Blog. Das bisher noch nicht vorgestellte Werk "Todesengel" werde ich die nächsten Tage auch noch einmal kurz vorstellen und dann entsprechend in meinem Bücherregal platzieren.

Da mein Stapel ungelesener Bücher bereits wieder etwas gewachsen ist, werde ich im neuen Jahr fleißig daran arbeiten diesen etwas abzubauen. Besonders freue mich darauf "Das Buch der Menschlichkeit" zu vollenden. Auch auf die Spiegel-Saga und auf die noch ungelesenen Thriller freue ich mich im Moment besonders! ☺

Frohes Neues!

18.12.2016

[Lesezeit] Everflame: Rowan von Josephine Angelini

Noch immer denkt Rowan jeden Tag an seine große Liebe. Doch Lilian hat seinen Vater ermordet und ist seitdem spurlos verschwunden. Plötzlich taucht sie wieder auf, behauptet aber, ihn nicht zu kennen. Auch ihre Kleidung wirkt fremdartig. Spielt sie ein böses Spiel mit ihm? Oder kommt das Mädchen tatsächlich aus einer Parallelwelt? Und vor allem: Hat Rowans und Lilians Liebe noch eine Chance?
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Nachdem mir Everflame so gut gefallen hatte, musste ich mir diesen Teil der Reihe einfach zusätzlich kaufen. Ein wenig erinnerte es mich allerdings an die Biss-Reihe. Hier hatte Stephanie Meyer auch einst einen Roman aus der Sicht Edwards geschrieben, der dann aber nie veröffentlicht wurde.

Everflame Rowan ist allerdings keine komplette Geschichte aus dem Everflame-Universum. Es handelt sich viel mehr um eine paar wenige Szenen aus dem ersten Band Feuerprobe, die aus der Sicht Rowans erzählt werden. Weniger ausführlich, dafür gespickt mit den Gedanken, Gefühlen und Handlungen Rowans die ihn als Person sympathischer und komplexer erscheinen lassen, als es allein Lilys erster Eindruck vermochte. Ohne Feuerprobe zu kennen, macht es allerdings wenig Sinn diese Kurzgeschichte zu lesen. Einige Handlungen erscheinen hier viel mehr in einem Zeitraffer und leben allein von Rowans Gedankenwelt.

Allein für sich genommen ist diese Geschichte daher wenig zu empfehlen, aber als Ergänzung zu Everflame ein nettes und willkommenes Dankeschön der Autorin für die Fans.

12.12.2016

[12/12] Dezember 2016

Unglaublich, ich habe tatsächlich ein Jahr lang dieses kleine Projekt durchgeführt. Nicht immer ging mein Beitrag pünktlich am 12. eines jeden Monats online, aber stets habe ich ihn nachgeliefert. Und mit diesem Beitrag wird mein Jahr 2016 der 12 von 12-Mitmach Aktion komplett.

Auf Arbeit ziert ein dauerhafter Notizzettel ein kleiner Holzmarienkäfer. Minideko fürs Herz.

09.12.2016

[Lesezeit] Everflame 3: Verräterliebe von Josephine Angelini

Freund oder Feind, Zukunft oder Untergang. Lily hat ihre Macht angenommen und macht weit im Westen eine bedeutsame Entdeckung. Doch kann sie Außenländer, Hexenzirkel und Stadtrat gegen die Armee des Westens vereinen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg mit den 13 Städten verhindern? Ein fast aussichtsloser Kampf. Welche ihrer Freunde werden ihr dabei treu zur Seite stehen und wer wird überleben? Lily muss lernen, ihren Verbündeten zu trauen und am Ende ihrem Herzen zu folgen.
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Nachdem mich die beiden ersten Bände (Teil 1 hier und Teil 2 hier) bereits so fasziniert haben, konnte ich es kaum aushalten den dritten Band lesen zu können. Daher hatte ich diesen bereits online vorbestellt und kaum das er da war, wurde mir dieser automatisch auf meinem Kindl übertragen. Praktisch sowas. Da ich aber gerade erst Am dreizehnten Tag begonnen hatte, musste sich dieser letzte Teil der Everflame-Triologie noch ein bisschen gedulden bis er gelesen werden konnte - oder besser gesagt, ich musste mich schweren Herzens gedulden. Tja und was soll ich sagen? Wieder ein Buch das ich hätte Nonstopp durchlesen können. Habe ich aber nicht. Irgendwie rief die Arbeit zwischendurch. Essen und schlafen musste ich auch irgendwie, zumindest so ab und an.

"Ist das richtig? Ich weiß es nicht. Ich versuche, das Richtige zu tun, aber ich glaube, es gibt keine richtigen Entscheidungen mehr. Nur verschiedene Abstufungen von Falsch." - Lily - 

In Verräterliebe erleben wir eine kühle Lily. Eine Lily die einen Verrat nicht verzeihen kann. Dumm nur, wenn der Verrat gerade von dem Menschen begangen wurde, der ihr Herz gehört. Anfangs ist es für sie nicht leicht mit dieser Tatsache umzugehen. Dennoch geht sie, nachdem sie etwas Abstand gewonnen hat, meiner Meinung nach sehr erwachsen mit dieser Situation um. So blieb ich als Leser von Herzschmerzduseleien verschont und spürte trotzdem mit jeder Faser wie es der jungen Hexe erging. Lily entwickelte sich nicht nur zu einer starken und mächtigen Hexe, sie reifte auch in ihrer Persönlichkeit. Es ist schön diese Wandlung mitzuerleben. 

Und am Ende hat mich diese Geschichte sogar sehr nachdenklich gestimmt. Es ist der Moment als Lily erkennt das sie im Grunde ihres Herzens genau wie Lilien ist. Genau wie sie empfindet und auch oft wie sie handelt. Es ist der Moment als Lilien für sie ein Spiegel ist.
Ich habe mich gefragt wie ich mich selbst sehen und erleben würde, wenn ich mich und mein handeln vollkommen von Außen betrachten könnte. Man sagt ja schließlich nicht umsonst das die Fremdeinschätzung oft von der Selbsteinschätzung abweicht. Wäre ich wirklich so wie ich denke zu sein oder doch ganz anders...? Irgendwie philosophisch.

04.12.2016

Gastbeitrag Island Guide oder Meine 5 Nature Highlights in Island


Ich bin hin und weg von dem kleinem Inselchen namens Island! Nicht nur das ich hier auf meinem Blog schon unzählige Beiträge über meine Islandreisen gepostet habe, auch Flickr wurde schon sehr gut mit all meinen Fotos gefüllt. Genug habe ich allerdings noch lange nicht. Ich könnte weiterhin Stunden um Stunden über das kleine Land berichten und mich in Gedanken zurück auf die Insel versetzen. Dieser Tage hatte ich dann die Möglichkeit für Yvonne vom puppenzimmer.com einen Gastbeitrag für ihre Blogreihe Reiseglück schreiben zu dürfen. Wunderbar also, dass ich gleich meiner Lust weiter frönen konnte.

Es hat mir große Freude bereitet erneut in meine Fotosammlung ab zu tauchen und mit vielen Eindrücken und Erinnerungen den Beitrag zu erstellen. Ich lade dich ganz herzlich ein, meinen kleinen Island Guide über meine 5 Nature Highlights hier zu lesen. Ich freue mich über deinen Kommentar! 

Wenn du mehr über die Aktion Reiseglück erfahren möchtest, dann schau einfach mal hier vorbei.

27.11.2016

Wolken Parade Part 2

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich meine Fotosammlung durchforstet und dabei meine schönsten und allerliebsten Wolkenfotos heraus gesucht. Hier in der Wolken Parade habe ich diese Fotos mit dir geteilt. 

Island I August 2015

Alle Fotos, Ordner für Ordner, durch zu sehen war schon etwas besonderes. All die Fotos die sonst nur auf der Festplatte verstauben, haben ganz viel Aufmerksamkeit erhalten. Normalerweise ist das sonst den Best-off-Bildern vorbehalten, die die dann schon mal für einen neuen Kalender, ein Fotobuch oder für ein gerahmtes Bild an der Wand herhalten dürfen. Die Entscheidung welches Bild an die Wand darf, ist dabei gar nicht immer so einfach. Vor allem, wenn ich mich an meinen eigenen Fotos schon so satt gesehen habe, dass sie für mich irgendwie gar nicht mehr so besonders sind. Mir fällt dann beinahe auf jedem Foto etwas auf, was nicht gut genug ist. Schwierig, schwierig. Das macht es jedenfalls nicht einfacher, eine Auswahl zu treffen.

19.11.2016

Hamburg's Miniatur Wunderland

Hamburg hat viele Attraktionen und wahrscheinlich befinden sich viel zu viele Punkte auch auf deiner persönlichen Liste von Dingen die man in Hamburg gesehen haben sollte. Zumindest ging es mir so als ich frisch nach Hamburg gezogen bin. Einer dieser Punkte die ich allerdings sehr schnell abgehackt hatte, weil ich mir das unbedingt einmal selbst ansehen wollte, war das Miniatur Wunderland. 



Bei meinem ersten Besuch im Jahr 2008 war ich schon begeistert über die Liebe zum Detail und jetzt bei meinem zweiten Besuch im September bin ich wirklich hin und weg! Das Wunderland ist wahnsinnig gewachsen und locker lässt sich hier einen ganzen Tag verbringen. Für Verpflegung wird glücklicherweise gesorgt, sodass man den Besuch nicht vorzeitig abbrechen muss. Die ganzen Eisenbahnen und verschiedene Züge interessieren mich tatsächlich herzlich wenig, auch wenn es einen gewissen Charme hat das diese irgendwie überall herum zu fahren scheinen. Übrigens, stellenweise fahren die Züge sogar im Fußboden und sind durch Glas von den ganzen Menschenfüßen geschützt. Also wer schon immer mal auf eine Bahn herumtrampeln wollte, hier darf man das. :D

16.11.2016

[Lesezeit] Am dreizehnten Tag von Regina Mengel

Ich bin in der letzten Zeit irgendwie vom lesen abgekommen. Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit in der ich nicht die Zeilen einer Geschichte Wort für Wort verschlungen habe. Wie lange, endlose Zeit. Doch es stimmt nicht ganz. Gelesen habe ich schon recht viel. Nur waren es in den letzten Wochen keine von diesen zauberhaften Geschichten. Ich habe immer wieder zu diversen Blogs als Lesestoff gegriffen. Nur mal eben schauen was andere so bloggen oder was meine liebsten Blogger so neues, wunderbares verfasst haben. Auch wenn es noch so interessant ist, nur Blogposts zu lesen ist mir dann irgendwie doch zu kurzweilig. Ich brauche etwas, nun ja.. längerfristiges.


Stell dir vor, du bist etwas ganz Besonderes, und niemand hat es dir gesagt! Seit Susannas dreizehntem Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse. Wildfremde Menschen munkeln von einer Bestimmung und streuen Blütenblätter vor Susannas Füße. Ein Päckchen ohne Absender, ein Brief, der in Rätseln spricht, eine geheimnisvolle Flasche und ein Teeladen, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Doch das ist erst der Anfang. Stell dir vor, das Märchenland aus deinem Buch existiert wahrhaftig, und eine wichtige Aufgabe wartet dort auf dich! Susanna stößt auf eine magische Welt voller Abenteuer und außergewöhnlicher Wesen. Und dann ist da ja auch noch Patrick, der ihr besser gefällt, als sie es sich zunächst eingestehen möchte.
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"Wir waren zu viert. Ich bin das älteste Kind. Meine Eltern nannten mich Schicksal und damit stand meine Aufgabe fest. Kurz nach meiner Geburt kamen meine Schwester Irgendwer und mein Bruder Niemand auf die Welt. Auch diese beiden repräsentieren das, was ihr Name bedeutet. [...] Sie nutzten der Menschheit nicht, sondern brachten nur Unzufriedenheit in die Welt. Niemand fühlte sich für Dinge verantwortlich oder nahm die Schuld auf sich. Sollte Irgendwer eine Aufgabe erledigen, fühlte sich Niemand angesprochen und damit war wiederum Niemand bereit, sich an die Arbeit zu machen. Die Symbiose meiner Geschwister hätte die Welt beinahe ins Chaos gestürzt." Schicksal lachte trocken.

Am dreizehnten Tag bot mir diese Bindung. Auch wenn die "Liebesgeschichte" in diesem Buch meiner Meinung nach ruhig mal wieder hätte gestrichen werden können. Sie wirkte auf mich überflüssig und war der Geschichte nicht weiter dienlich. Die Geschichte las sich so dahin. Kurze, einfache Sätze boten ein schnelles vorankommen des Handlungsstranges.

Susanna - die unfreiwillige Heldin dieser Geschichte - entführt uns in eine Märchenwelt. In die Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Vielleicht kommt mir dieses Abenteuer daher auch so bekannt vor, als hätte ich sie schon einmal gelesen. Weil sich Teile vieler, vieler anderen alter Märchen hier vereinigen. Susanna muss das Rätzel ihrer Bestimmung entschlüsseln, das Auswirkungen auf so viele Leben hat. Dabei trifft sie nach und nach auf Menschen und Wesen die ihr behilflich sind und die sie unterstützen. Freundschaften bilden sich. Feinde offenbaren sich. Ein Schicksal folgt dem nächsten und nachdem alles daraufhin läuft das alles ein Ende nimmt, fügen sich ungeahnte Puzzelteile zusammen. Schade nur, dass wir nicht mehr erfahren ob Susanna ihre Bestimmung auch erfüllen kann.

12.11.2016

[12/12] November 2016

Der graue Nebelmonat ist da! Und er hält was er verspricht. Zwar habe ich den dichten Nebelschleier heute morgen nicht gesehen, von dem die Radiomoderatoren berichteten, aber da lag ich auch noch im Bett. Denn in dieser Jahreszeit ist es gerade am Wochenende viel zu gemütlich unter der warmen Bettdecke, als das ich mich freiwillig erheben würde. 


So kuschelten wir zu dritt im Bett, einer fauler als der andere.

10.11.2016

[Heimatliebe] Helgoland

Ich reise gerne. Die längsten Reisen waren bisher immer ins Ausland, auch um mal gänzlich andere Eindrücke von verschiedenen Landschaften und Kulturen zu bekommen. Besonders die Natur hat es mir angetan. Für mich gibt es nichts schöneres als einen Tag in absoluter Abgeschiedenheit mitten im Nirgendwo zu verbringen. Also mit der Gewissheit trotzdem einen Schlafplatz zu finden und irgendwann, irgendwie wieder in die Zivilisation zurückkehren zu können. So ein bisschen Sicherheit muss dann trotzdem sein! Es ist die Stille und die Ruhe der Natur die mich erdet. Die mir wieder Kraft gibt und die mir hilft wieder zu mir selbst zu finden, wenn mich das bunte, laute und chaotische, egoistische Großstadtleben stresst und mir meine Selbst nimmt. Nur muss man sich natürlich nicht immer gleich große, lange und weite Reisen vornehmen. 

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe?

Auch Deutschland hat wunderschöne Ecken! Ab und an, wenn sich die Gelegenheit ergibt, freue ich mich immer riesig wenn ich einen für mich neuen Teil Deutschlands kennen lernen darf. Ich wollte nie zu den Menschen gehören die um die Welt reisen und persönliche Geschichten zu gefühlt jedem fremden Land erzählen können und dabei ihr eigenes Heimatland nicht einmal annähernd kennen. Darum ist es mir wichtig auch ab und an ein für mich neues Fleckchen in Deutschland zu bereisen. Daher blogge ich ab sofort Beiträge dieser Art unter der Kategorie Heimatliebe.




Im Juli hatte ich das Glück eine Nacht auf Helgoland verbringen zu dürfen. Mit einem Katamaran ging es von Hamburg direkt nach Helgoland. Eine lange Fahrt, allerdings auch sehr bequem! Ich finde auf Helgoland sollte man sich wirklich eine Nacht gönnen und nicht wie viele andere Tagestouristen innerhalb weniger Stunden über die Insel hetzen.

04.11.2016

Wolken Parade

Island I März 2016
Heute dreht sich alles um Wolken!

Wolken gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Größen und je nach Sonnenauf- und untergang schimmern sie in den verschiedensten Farbtönen. An einem Tag sind sie so riesig und flauschig, dass sie wie fluffige Marshmallowkleckse den Himmel schmücken. Da möchte ich einfach meine Hand ausstrecken und nach dieser frischen Himmelszuckerwatte greifen, um zu sehen ob sich die Wolken auch so weich und zart an fühlen, wie sie aussehen. Nur leider geht das ja irgendwie nicht... irgendwie schade, denn ich mag Wolken! Nicht nur, weil sie oft wie zum anbeißen gut aussehen, sondern auch weil ich finde, dass Wolken einer Fotografie erst den richtigen Kick verpassen. Sie sind das i-Tüpfelchen auf einer perfekten Landschaftaufnahme. 

Quedlinburg I Juli 2016
Ohne Wolken wäre dieses Foto doch irgendwie langweilig, oder nicht? Aber mit diesem Wolkenband ist es doch perfekt! Zu viele Wolken sollten es allerdings auch nicht sein. Eine grau in graue Wolkendecke wo nicht einmal ein klitzekleiner blauer Riss zu erkennen ist wirkt auf mich einfach nur trostlos, als würde die Welt Trübsal blasen. Nein ich mag diese Charakterwolken. Diese großen und kleinen, diese verzehrten und bunten, die die man stundenlang auf einer Wiese liegend einfach anstarren kann, während man sich mit der besten Freundin über Gott und die Welt unterhält oder mit dem Liebsten im Arm liegend seelenruhig gemeinsam schweigt. 

28.10.2016

Hugo Halloween

Darf ich vorstellen? Das ist Hugo, unser neuester Mitbewohner - auf Zeit, wohl bemerkt! Nicht das Hugo noch anfängt sich hier häuslich einzurichten. Spätestens am 1.11. wird er weiter ziehen und sich eine neue Bleibe suchen (müssen). So zumindest der Plan. Aber was sind schon Pläne? Es war ja auch nicht geplant, dass Hugo bei uns einziehen wird!
Jedenfalls, bis zu seinem Auszug genießen wir gemeinsam die Zeit mit ihm und zünden sogar am Abend ein Teelicht an. Ach, wie schön das ist!


Hugo ist übrigens der erste Riese seiner Art der unsere Wohnung betreten durfte. Und prompt lachte er uns mit seinen großen, rundlichen Augen und den spitzen Zähnen an! Viel kann man mit ihm nicht anfangen, aber ein paar leckere und warme Mahlzeiten hat er uns schon beschert. Aber das darf ich ja wohl erwarten, wenn schon keine Miete gezahlt wird. ;D

Ansonsten genießen wir den Herbst wo es nur geht. Lange Spaziergänge stehen wieder an der Tagesordnung, nachdem ich letzte Woche mit Fieber zu Hause war. Bunte Blätter gibt es gerade überall zu sehen und auch die letzten Blumen des Jahres zeigen noch einmal ihre Pracht. Am Wochenende ist Zeitumstellung (also nicht vergessen!) und dann heißt es erst einmal 5 Tage jede Woche lang: Morgens vor der Arbeit duster - Abends nach der Arbeit duster. *seufz*



Für den Hund muss ich mir diesen Winter was einfallen lassen, damit es ihm in der dunklen Jahreszeit, wenn bei miesem Wetter die Gassirunden kürzer werden, nicht zu langweilig wird. Sein Hunde-Intelligenzspielzeug löst er nämlich mittlerweile mit der linken, kleinen Kralle. :)



Hugo wäre ihm allerdings kein guter Spielgefährte... außerdem zieht er ja eh bald weiter!


22.10.2016

Was Minimalismus in meinem Leben bedeutet

Mir ist aufgefallen, dass ich hier auf dem Blog schon lange nicht mehr über Dinge geschrieben habe, die mich nachdenklich machen, die mich bewegen oder mich sonst in irgendeiner Art und Weise beschäftigen. Ich erfreue mich so an meinen Beiträgen rund um Reisen und Ausflüge - und ich hoffe du auch!? - dass dieser Teil meines Blogs irgendwie immer kleiner und kleiner geworden ist. Dabei ist Welt & Farben kein reiner Travel- oder Lifestyle-Blog. Mir fällt es schwer meinen Blog in eine Kategorie zu schubsen, ich weiß nur ich möchte diesen Part der Dinge die mich beschäftigen auch wieder mehr Raum bieten. Daher fange ich auch heute gleich mal damit an!

Flower


Und zwar mit dem Thema Minimalismus als Lebensstil. 
Ich beschäftige mich mit der Frage was Minimalismus überhaupt ist, was es für Menschen sind die der Minimalismus-Bewegung angehören, wie ich dazu stehe und was Minimalismus in meinem Leben bedeutet. Daher lade ich dich herzlich dazu ein meine Gedankengänge zu folgen (also zu lesen) und mir anschließend im Kommentarfeld deine Meinung mitzuteilen. :)

"Minimalismus" hat sich zu einer Bewegung transformiert, die ich mit gutem Sicherheitsabstand betrachte. Denn Minimalismus ist aktuell einfach nur IN. Überall lese ich davon. Blogs zu diesem Thema sprießen seit einiger Zeit immer mehr aus dem Boden, Bücher gibt es darüber so einige und mittlerweile hat das Thema sogar schon das ein und andere TV-Format erreicht. In vielen Unterhaltungen, Diskussionen und in gut gemeinten Ratschlägen wird immer wieder dieses Wort verwendet: Minimalismus.

16.10.2016

[Heimatliebe] Quedlinburg

In der 6. Schulklasse oder vielleicht war es auch in der 7. Klasse, haben wir mal eine kleine Exkursionsfahrt in den Harz unternommen. Es waren vielleicht zwei oder drei Tage, so genau kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Wir besuchten unter anderem Goslar, ein wunderschöner Ort mit alten Fachwerkhäusern. Die Fenster waren winzig und die Türen so gedrungen klein, dass selbst wir Kinder den Kopf einziehen mussten. Ich war beeindruckt! Den Brocken sah man vom weitem und schon damals wollte ich den Blocksberg am liebsten besteigen. Natürlich in einer ganz bestimmten Nacht. Der Walpurgisnacht. 

Dr. Ernst Wachler Felsen

Erfüllt hat sich dieser Wunsch bis heute nicht. Auch habe ich seitdem den Harz nie wieder einen Besuch abgestattet. Merkwürdig, aber manchmal ergibt es sich irgendwie nicht. Was sicher auch daran liegt, dass sich dieser Wunsch immer mal wieder soweit in mein Hinterstübchen zurückgezogen hat das er mir einfach im richtigen Moment nicht präsent war. Aaaaaber diesen Sommer sollte es soweit sein, dass ich zwar nicht dem Brocken, dafür aber den Harz wiedersehen durfte! Yeah!

12.10.2016

[12/12] Oktober 2016

Irgendwie passt der Begriff Chaos heute in die kleine 12 von 12 Fotostrecke... Aber nun gut dafür muss ja schließlich auch mal Raum sein. Kann ja nicht immer alles perfekt sein oder? ;)

Der Tag begann wie so oft mit einer Bahnfahrt zur Arbeit.

09.10.2016

[Lesezeit] Rabenschwärze von Halo Summer


Das Mädchen Elsa wird entführt, als sie dreizehn Jahre alt ist. Fortan versucht sie, in ihre Heimat zurückzukehren, nach Istland, der Welt, aus der sie stammt. Doch der Weg zurück ist von Feinden verstellt und von Fragen, die sie fast um ihren Verstand bringen: Wurde sie jemals geboren? Woher stammt ihr Gesicht? Und was ist dran an der Legende vom bösen Raben, für den man sie hält? Auf der Flucht vor überweltlichen Parteien, die ihren Tod oder ihre Gefangenschaft fordern, kommt sie dem Rätsel ihrer Existenz langsam näher. Alle Wege führen nach Sommerhalt, wo ein Mann, ein Buch und das Ende aller Dinge auf die erwachsene Elsa warten. 
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"Gedankenverloren ging sie am Rand des Rathaus-Sees entlang, ohne auf die Leute zu achten. Alles war nass, der Schnee geschmolzen, und das Wasser des sonst so schönen Sees dunkelgrau."Elsa?", rief jemand hinter ihr und sie drehte sich um. Das war höchst unvorsichtig, schließlich kannte hier niemand ihren richtigen Namen. Wer auch immer sie gerufen hatte, wusste über ihre wahre Natur Bescheid. "

Rabenschwärze spielt in einer fantastischen Welt. Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, falls du dieses Buch auch eines Tages einmal lesen möchtest, aber diese Fantasy Geschichte ist irgendwie anders. Anders, aber gut. Ja, auch hier gibt es Krieg und Schlachten, Missgunst und Egoismus - allerdings ist Elsa kein junges Mädchen das sich zur Überkriegerin entpuppt, ganz im Gegenteil. Sie flieht, trifft falsche Entscheidungen, leidet und gibt das Leben dennoch niemals auf. Wirklich niemals. Sie ist übermenschlich geduldig und stellt ohne Unterlass Fragen um die Welt zu verstehen. So konnte auch ich diese Welt nach und nach verstehen und besser kennen lernen. 
Bei Rabenschwärze handelt es sich um eine Geschichte die keine Angst vor Verluste hat, die um des erzählens willens erzählt wird und nicht um den Massen zu gefallen. 

Über eine Tatsache musste ich trotz der ganzen Spannung schmunzeln, Rabenschwärze war zunächst unter dem Autorenpseudonym Markus Kammer erschien und in der Geschichte gibt es wirklich einen Charakter namens Markus Kammer. :D

02.10.2016

[12/12] September 2016

Nein, vergessen habe ich diesen Tag nicht, aber gekonnt ignoriert. Von Zeit zu Zeit ist es mehr als Gesund mal die Medienwelt, Medienwelt sein zu lassen und sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Wie diese aussehen soll, d.h. wie viel Medien, Handy und unendliche Weiten des Internets trotzdem genutzt werden können, solltest du immer für dich selbst bestimmen. Denn jeder Mensch ist individuell und jeder benötigt sein individuelles Maß an Mediennutzung um sich gut zu fühlen.

Am 12. September befand ich mich gerade im Urlaub auf Madeira. Es war der erste Tag nach dem ersten aufwachen im Hotelzimmer. Ich wusste das heute "Fototag" ist und doch war der Gedanke beim Frühstück schon wieder weg. Aus diesem Grund gibts für den Monat September keinen bebilderten und detaillierten Tagesablauf, sondern lediglich ein paar schöne Eindrücke die ich an diesem 12. September erleben durfte und heute mit dir teilen möchte. :)

Madeira wird auch die Blumeninsel genannt. Der September ist allerdings nicht gerade ein Blumenmonat - aber diese schönen Blüten hier konnten an vielen Ecken bestaunt werden. So auch auf unserer Wanderung die wir uns vorgenommen hatten.

02.09.2016

[Heimatliebe] Baumwipfelpfad bei den Beelitzer Heilstätten

In Beelitz gibt es einen Gebäudekomplex der immer mehr verfällt. Die alten Beelitzer Heilstätten, eine Krankhausanlage mit einer eigenen Geschichte. Die Gebäude sind mittlerweile vollkommen verfallen, teilweise abgebrannt und alles andere als bewohnbar. Mitten im Wald ist der Komplex so abgeschieden, dass ihn Jahrelang niemand wirklich Beachtung schenkte.

Beelitzer Heilstätten

Seit letztem Jahr ist das anders. Ein Baumwipfelpfad Namens Baum & Zeit wurde hier errichtet. Über einen Turm kommt man in schwindelerregender Höhe und kann nicht nur bei schönem Wetter weit über das Walddach blicken, sondern auch einen tollen Blick von oben auf den alten Krankenhauskomplex werfen. Absolut großartig wie ich finde. Denn hier kann man wunderbar sehen, dass sich die Natur früher oder später alles zurückerobern kann, wenn man sie denn lässt.

28.08.2016

Die Sache mit der Phantombrille

Wenn du meine 33 Fakten über mich gelesen hast, ist dir sicherlich schon bekannt das ich vor kurzem noch Brillenträgerin war. Wenn du die Fakten nicht gelesen hast, hast du jetzt die ultimative Gelegenheit das hier nachzuholen. ;)


Nachdem ich jetzt nun beinahe zwei ganze Monate ohne Brille durch die Weltgeschichte laufen darf, muss ich gestehen, dass ich mich immer noch nicht soooo ganz daran gewöhnen konnte.

19.08.2016

[Heimatliebe] Heute wird es wild mit dem Dresdner Zoo

Vor kurzem hatte ich Urlaub und konnte die Gelegenheit nutzen die liebe und schreibtalentierte Bammy nach langer, langer Zeit einmal wieder besuchen zu können. Auf dem Programm stand an zweiter Stelle natürlich das Rini Katzenkind kennenlernen und dann unter anderem ein Ausflug nach Dresden - Juchu! Der erste Programmpunkt war übrigens die Bammy flauschen.^^ 

Die Tiere im Dresdner Zoo zeigten sich größtenteils von ihrer besten Seite, sodass ich mich sehr freue, heute ein paar Bilder der (un)wilden Gesellen zu präsentieren.

Meerkats
Besonders süß sind natürlich die kleinen Erdmännchenkinder. Sehen die nicht flauschig aus? :)

14.08.2016

Im Land der Gletscher und Vulkane [XII]

Lange habe ich es heraus gezögert, nun muss es endlich sein. Auch wenn es sich anfühlt als müsste ich jetzt mit Island abschließen. Jetzt sofort und für immer. Nur weil ich die Fotos meiner Reise im März in dieses atemberaubende und wundervolle Land endlich präsentiere.


Dieses kleine Land hat mich wirklich beeindruckt. Die Natur ist so ursprünglich, rau, unberechenbar und faszinierend. Die Landschaft kann dich in ihren Bann ziehen! Die Grenzen von Freiheit und Unabhängigkeit bekommen hier neue Maßstäbe. Der Mensch ist so klein, winzig und machtlos gegen die Naturgewalten die hier herrschen. Es brodelt und spuckt, es stinkt und müffelt in so manchen stark schwefelhaltigen Geothermalgebiet. Rauchsäulen steigen aus jeder kleinen Ritze empor. Und der Wind hat freies Geleit, fegt und pfeift ungebremst über das Land. Eindrücke die ein Foto niemals wieder geben kann.

12.08.2016

[12/12] August 2016


Heute musste ich Spätdienst schieben, also der interessanteste Fototag war es heute vielleicht nicht, aber dennoch habe ich es auf 12 Schnappschüsse geschafft. Viel Spaß bei meinen 12 von 12.

Aufgrund meines Spätdienstes konnte ich heute eine geschlagene Stunde länger schlafen. o.o
Und dann bin ich erst einmal mit dem Hund raus gegangen. Eine grau in graue Wolkendecke nahm mich in Empfang.

07.08.2016

[Heimatliebe] Hamburg Hafen

Hamburg ist meine Wahlheimat und das obwohl ich einst nie in einer Großstadt leben wollte. Hamburg hat nicht nur unheimlich viele grüne Ecken, weswegen ich hauptsächlich diese Stadt so mag, sondern auch die Menschen sind angenehm freundlich ohne dabei aufdringlich zu sein (es sei denn ich bin mit dem Hund unterwegs xD).

Vorallem üben aber auch Hamburgs Großstadtecken einen gewissen Charme aus, ohne dabei ein zu beengtes Großstadtgefühl auszulösen.

Hamburg Hafen

Der Hafen ist dabei nicht nur Touristenmagnet, auch die Hamburger selbst zieht es immer wieder dort hin. Der salzige Duft von Meerwasser, die emporragenden Hafenkrähe und die vielen Schiffe stillen so manchmal ein Fernwehgefühl.

20.07.2016

Pokémon Go: Gotta catch'em all !

Es ist soweit, endlich ist es soweit!! Meine Güte wie viele Monate habe ich darauf gewartet??!

Pokémon gibt es mittlerweile seit nun mehr einer Woche offiziell für das Smartphone - mit Pokémon Go, kannst du nun die kleinen niedlichen, süßen und manchmal auch bizarren Taschenmoster in der Realität schnappen!

Juchuuu!!!!!

Ich erinnere mich noch gut wie ich mich als junge Heranwachsende mit meinen Freundinnen irgendwo getroffen habe und wir unser Game Boys dabei hatten. Kichernd verzogen wir uns irgendwo hinter ein Haus um mal eben schnell Glumanda, Bisasam, Shiggy und Co. zu tauschen. [ Wären wir 10 Jahre älter gewesen, hätte man uns sicher auch für schlechte Drogenhändler halten können. xD  ]
Sooo oft hatten wir fantasiert wie es wohl wäre, wenn es die kleinen Wesen in der Realität gäbe. Man sie fangen, sich anfreunden und trainieren könnte, bis sie irgendwann ihre Gestalt ändern würden um noch stärker zu werden. Diese Kindheitsfantasien werden nun Realität!

17.07.2016

[Heimatliebe] Lübeck in Schwarz Weiß

Einige Jahre ist es bereits her, dass ich Lübeck einen Besuch abgestattet hatte. Ich war gerade frisch nach Hamburg gezogen und hatte an den Wochenenden nicht sonderlich viel zu tun. Also stieg ich an irgendeinen warmen Samstag in den Zug ein und fuhr einfach mal nach Lübeck. Eine Kamera hatte ich damals noch nicht, was ich jetzt im nachhinein sehr schade finde - denn Erinnerungen verblassen...

Grund genug, der schönen Hansestadt erneut einen Besuch abzustatten! Diesmal hatte ich meine Kamera dabei und in der wunderschönen Innenstadt sind schöne Erinnerungsbilder entstanden, die ich dir nicht vorenthalten möchte.


Lübecks Altstadt liegt auf einer kleinen Insel, umringt von Wasser. Hier sind viele Gassen und Gänge zu finden die dich zwischen den Häusern in kleine Innenhöfe führen. Viele Gebäude die locker ein paar Hundert Jahre auf den Buckel haben und viele, viele Türme die über die Häuserdächer hinweg ragen.

12.07.2016

[12/12] Juli 2016

Here we go. Auf in eine neue Runde 12 von 12.

Der Tag startete mit einer Schüssel Müsli mit leckeren Himberen. Da könnte ich glatt noch eine von essen o.O

10.07.2016

32 Fakten unnützes Wissen

Die liebe Bammy hatte vor ein paar Wochen an einer Blogparade teilgenommen, zu gerne hätte ich dies ebenfalls, die Zeit war nur leider nicht auf meiner Seite. In der Parade ging es darum, so viele Fakten über sich aufzuzählen, wie man Lebensjahre zählt. Bei Bammy sind es daher 27 + 1 geworden. Welche das sind, kannst du hier ganz einfach selbst heraus finden. :)  

Da ich diese Idee echt gut finde, setze ich dem Ganzen noch eins drauf. Und zwar wird meine Auflistung einen Ehrenplatz in diesem Blog erhalten und mit jedem Lebensjahr das ich hinzugewinne, werde ich einen neuen Fakt ergänzen. Warum das alles? Ganz einfach, weil ich es kann. *ggg* 

Doch heute verrate ich dir zunächst 32 Fakten über mich. Einiges ist vielleicht bereits bekannt, einiges vielleicht noch nicht und einiges wiederum vielleicht auch etwas merkwürdig - alles egal, das bin eben ich! Viel Spaß mit dem unnützem Wissen über mich. ;D

26.06.2016

9 Tipps für Reykjavík

 
Während meines Islandaufenthalts, durfte natürlich die nördlichste Hauptstadt der Welt nicht fehlen! In Reykjavík ist es Pflicht durch die Shoppingstraßen Laugavegur und Skolavördurstigur zu schlendern, in Cafés Zeit zu vertrödeln und sich voll und ganz von der wunderbaren, Grundentspannten und offenen Mentalität der Isländer anstecken zu lassen.

Was Reykjavík ausmacht ist dieses Gefühl der Bodenständigkeit, der Einfachheit und die Schönheit der kleinen Dinge. Mich hat nicht nur das Land beeindruckt, auch die Hauptstadt ist ein schönes Fleckchen auf unserer Erde. Vieles gibt es zu sehen und zu entdecken.

16.06.2016

[Heimatliebe] Rübli-Kastenkuchen mit Schokicreme und ein Ausflug zum Hache Wald

Letztens habe ich mich mehr oder weniger bei einer Freundin über Nacht selbst eingeladen, als Dankeschön habe ich einen selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. Da dieser bei warmen Wetter gut die Form halten sollte und dabei gut transportierbar bleiben musste, sollte es ein Kastenkuchen werden. Aber nicht irgendein langweiliger Standartkastenkuchen, ein bisschen was besonderes sollte es schon werden.


Nach langer Suche  habe ich mich für einen Rübli-Kastenkuchen mit Schokicreme entschieden. Obwohl er schnell gemacht und recht simpel ist, machte dieser Kastenkuchen rein optisch so einiges her. Geschmacklick war er  nicht zu verachten, nur die Creme war mir persönlich zu mächtig. Wenn ich den Kuchen noch einmal machen, muss die Creme wahrlich gegen eine "leichtere" ausgetauscht werden.

12.06.2016

[12/12] Juni 2016

Ui, heute gibt es sogar einen zweiten Blogpost - Weltpremiere im Hause nossy!!

Wer jetzt denkt, hier läge eine Fehlplanung vor, der irrt vollkommen! Natürlich habe ich den heutigen Lesezeitbeitrag ganz bewusst auf den 12. des Monats gelegt, damit es neben dem heutigen ersten Deutschlandspiel in dieser Europa Meisterschaft auch noch einen weiteren Grund zum feiern gibt. *hüstel* Also haltet euch fest, jetzt folgt der Rückblick meines heutigen Fototages.

Na, wer steht zuerst auf? Der Hund oder das Frauchen? 
Die Lösung ist: Das Frauchen... es ist immer das Frauchen! Okay, okay... der Hund war heute zwischendurch auf und ist dann wieder ins Bettchen gekrochen, damit er nochmal NACH dem Frauchen aufstehen konnte.

[Lesezeit] Die Känguru-Chroniken - Ansichten eines vorlauten Beuteltiers von Marc-Uwe Kling


»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.
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Ein seltsames Buch.

Vielleicht liegt es daran, dass ich immer nur dann zu diesem Buch gegriffen habe, wenn ich krank war und mit einer Erkältung im Bett lag, aber irgendwie konnte es mich nicht begeistern. Mir fehlt hierfür die Vorstellungskraft. Ein Mann und ein Känguru. Anfangs dachte ich "Känguru" soll nur ein Synonym sein, so wie man es manchmal an Leuten vergibt die einen an irgendwas erinnern - in diesem Fall eben ein Känguru, aber irgendwie wirkte es an vielen Stellen eben wieder nicht so. Vielleicht soll es Satire sein, Sarkasmus oder Ironie? Ich weiß es nicht. 

Auf jeden Fall besteht es aus sehr, sehr vielen kleinen Kurzkapiteln die meist nur 1-3 Seiten lang sind - wenn man krank im Bett liegt und etwas kurzweiliges braucht dann ist dieses Buch absolut ideal. 

Eine Geschichte in die man hineintauchen kann oder Wissen und Erfahrungen die weiter bildet, sucht man hier allerdings vergeblich.

06.06.2016

[Lesezeit] Drei Bücher für die Insel

Stephan von portrait-foto-kunst.de hat zur Blogparade aufgerufen:

#Justbooks - Welche Drei Bücher würdest du auf eine Insel mitnehmen? 


Erinnerst du dich an solche Fragen die gerne für Poesie- und Freundschaftsalben verwendet werden? Ja genau, genau solch ein Gedanke schoss mir auch im ersten Moment durch den Kopf. Auch wenn die Kindertage schon ein bisschen her sind, warum eigentlich nicht? Ich finde es ist eine wirklich schöne Idee. Es geht nicht nur darum seine drei Lieblingsbücher vorzustellen, sondern drei Bücher auszuwählen die man immer und immer mal wieder lesen könnte. 

Natürlich dachte ich dabei sofort an mein Lieblingsbuch von Bernhard Hennen "Die Elfen". Und dann hörte es erst einmal auf. Was könnte ich denn noch für ein Buch mit auf eine Insel nehmen? Auf keinen Fall gehört da ein langweiliges Fachbuch dazu - interessant sollte es sein, vielleicht auch ein wenig inspirierend. Ich blätterte also mein Bücherregal hier auf dem Blog durch (eine perfekte Sammlung meiner realen und meiner E-Books) und stieß dabei auf immer mehr Bücher die in Frage kämen. Die mir eben auch heute noch als wirklich gute Geschichte im Kopf hängen geblieben sind.

Drei Bücher habe ich nun also für #Justbooks ausgewählt. 


Aber Vorsicht! Es sind nicht irgendwelche Bücher die ich immer mal wieder lesen könnte. Nein, es sind Bücher die mein Herz bewegt haben, die mich tief berührten, mich mitfiebern ließen und die in mir starke Emotionen weckten. Wenn du ebenfalls zu einem dieser Bücher greifst, dann besteht die Gefahr, dass das auch mit dir geschehen könnte. Aber fürchte dich nicht, freue dich lieber - diese Bücher sind es wert!

05.06.2016

Zeit für einen Rückblick

Wir haben fast Halbzeit, Zeit also um das letzte halbe Jahr einmal Revue passieren zu lassen. Was habe ich mir Anfang des Jahres für kleine Ziele gesetzt und was konnte ich eigentlich überhaupt schon mal umsetzen, bzw. an was habe ich mich denn überhaupt schon mal versucht?

Es waren keine wirklichen Vorsätze die ich mir da vorgenommen hatte, sondern eher kleine Ziele, dennoch möchte ich diese nicht aus den Augen verlieren. Daher gibt es heute mal einen kleinen Zwischenstand.

29.05.2016

[Lesezeit] Mensch? Tier? Was bist du ? Wer bist du? von Anuk Nikolai



Ein Flugzeugabsturz - irgendwo im Nirgendwo, eisige
Kälte - Schnee - Geröll und Felsen - immergrüne Krüppel-
gehölze.
Nur wenige Passagiere überleben. Eine Frau und ihre
Tochter bleiben als einzige unverletzt.
Jetzt ist nur noch eins wichtig: ÜBERLEBEN!
Die Frau wächst über sich hinaus, sucht nach Nahrung und
Hilfe - und findet noch viel mehr!
Bild und Kurzbeschreibung www.amazon.de



"Das alles dauert so lange, die Hasen und Hühner sind verdammt schwer. Kann sie kaum noch schleppen. Hätte so gerne Hilfe. Fühle mich einsam und verletzlich. Bin gar nicht so taff, möchte am liebsten aufgeben. Das wäre viel einfacher. Aufgeben und aus! Kommt aber gar nicht in Frage! Mein Kind vertraut mir, wartet auf mich, hat Angst. Nein - nein - die Vorstellung mein kleines Mädchen hier allein zurückzulassen raubt mir die Luft, treibt mich weiter an." - namenlose Heldin der Geschichte -

Ich muss gestehen, bereits nach den ersten paar Seiten wollte ich das Buch zur Seite legen und am liebsten nie wieder in die Hand nehmen. Es steckt wirklich eine gute Idee hinter der Geschichte. Allerdings war es das auch schon. Es wurden so viele Situationen angerissen, in denen mit Sicherheit noch ein viel besserer Spannungsbogen hätte erzeugt werden können. So unglaublich vieles bleibt unklar. Wo spielt die ganze Geschichte überhaupt? Welche Zeit haben wir (Jahreszeit, aber auch welches Datum)? Wie kann plötzlich eine Gedankenverbindung zwischen Wesen entstehen die sich noch nie zuvor gesehen haben? Wie heißt eigentlich die Heldin? Ja, richtig gelesen: Wie heißt eigentlich die Heldin? Es wird nicht erwähnt - oder ich habe es glatt überlesen - wobei, das glaube ich kaum. In der Tat, ich habe dieses Buch nur durchgezogen weil ich erfahren wollte wie die Heldin heißt, aber nicht ein einziges Mal wurde ihr Name erwähnt.

Dreiviertel des Buches spielt in ihren Gedanken ab, sie denkt immer wieder an 'Ihr kleines Mädchen', aber den Namen ihrer Tochter 'denkt' sie nicht? Äußerst seltsam, wenn man mich fragt... und noch genialer: niemand, wirklich NIEMAND in diesem Buch trägt einen wirklichen Namen (es sei denn, auch diese habe ich überlesen xD ). Da gibt es ihr kleines Mädchen, den Anführer, ER, die Frau Doktor, usw., usw. - aber keine Namen.

Der Schreibstil ist.. nun... sagen wir mal: gewöhnungsbedürftig. Ja, in Szenen an denen die Heldin an ihre Grenzen stößt tragen abgehackte Sätze sicherlich zur Stimmung bei, am Rande der Erschöpfung sind Sätze in den eigenen Gedanken auch nicht mehr nach dem einst gelernten Satzbau strukturiert, ja, auch dies sehe ich ein. Allerdings erwarte ich so etwas doch nicht das ganze Buch durch! Mal ehrlich, so schreibe ich wenn ich mal ganz, ganz schnell meine Gedanken nieder tippen möchte bevor sie weg sind, allerdings finde ich das so kein Buch komplett durchgeschrieben sein sollte. Gerade durch diese nicht vervollständigten Sätze, werden auch Szenen nicht richtig begonnen oder beendet. Hier geht meines Erachtens wahnsinnig viel Potential verloren. Über die Rechtschreibung brauche ich gar nichts sagen, selbst einmal drüberlesen hätte da bestimmt schon viel gebracht.
Schade, aber dieses Buch war echt verschenktes Geld!

22.05.2016

[Heimatliebe] Hamburg Blankenese

Vor etwa zwei Wochen haben mein Herzmann und ich am Samstag einen Ausflug nach Blankenese gemacht. Der Hund musste leider kurzfristig zu Hause bleiben und konnte nicht wie geplant an dem kleinen Ausflug teilnehmen. Am Ausflugstag selbst war es so unerträglich heiß, dass mein kleiner Vierbeiner am Ende nur einen Sonnenstich bekommen hätte. Nein, das wollte ich auf keinen Fall riskieren, da sollte er lieber in der kühlen Wohnung bleiben.

Und es war die richtige Entscheidung. Denn hätte ich keinen Sonnenhut getragen, hätte ich bestimmt auch einen Sonnenstich bekommen! So, wie es einigen Arbeitskollegen ergangen ist, die sich auf den darauffolgenden Montag krankmelden mussten und mit Übelkeit zu kämpfen hatten.

Hamburg Blankenese

Wir wollten uns unbedingt das Blankeneser Treppenviertel ansehen. Wie es der Name schon vermuten lässt gibt es unmengen an Treppen. Große, kleine, schmale, enge und was alle gemeinsam haben: die nächste Treppe ist nicht weit! In Blankenese ist alles eng an eng gebaut, den Berg hoch und den Berg runter und trotzdem ist viel Grün zu sehen.