30.12.2015

[Lesezeit] Mein Buchjahr 2015

Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber es ist wahr! Unglaublich! In diesem Jahr habe ich tatsächlich unglaubliche 13 Bücher leer gelesen!

Immerhin bin ich im ersten Halbjahr 2015 zu ähm... (überhaupt!) nichts gekommen. Also wenn ich das jetzt hochrechnen würde, könnte ich mit 26 (!) Büchern angeben!  Aber das mache ich natürlich nicht. ;D
Anfang des Jahres bin ich umgezogen, eine neue, größere Wohnung wollte eingerichtet werden, zudem hatte mich mein Job so dermaßen gefordert, dass ich abends nur noch erschöpft auf dem Sofa zusammengeklappt bin (und dann wollten Hund, der Herzmensch und Freunde trotzdem noch ein Stück nossy haben  x.x ). Es war tierisch anstrengend, nervenzerreißend und aufwühlend. Filmemacher hätten mit Sicherheit grandiose GZSZ-Folgen drehen können! 

Und dann kam der Sommer. Alles rückte langsam ins rechte Lot und ich fand wieder Zeit für mich, Zeit für die schönen Dinge im Leben. Zeit zum lesen und Zeit zum bloggen.

Heute möchte ich meine Lesezeitschätze aus 2015  zusammenfassen.
Mich begleiteten in meiner diesjährigen Lesezeit:

Gelesen habe ich fast ausschließlich auf meinem E-Reader. Nur ein einziges Buch hatte ich tatsächlich in den Händen. Der E-Reader ist einfach so super praktisch. Eingepackt in der Handtasche kann ich während jeder Bahnfahrt und auch in der Mittagspause ein paar Seiten verschlingen.

Die zwei noch nicht präsentierten Bücher werde ich natürlich auch noch zeigen. Allerdings erst in 2016... Versprochen!

Im neuen Jahr werden sicher auch wieder einige Schätze den Weg in mein Bücherregal finden, einige sind noch von diesem Jahr offen, die ich bereits angefangen, aber noch nicht beendet habe; u.a. Die Känguru-Chroniken von Marc-Uew Kling. Insgesamt warten gerade vier Bücher darauf beendet zu werden...

Frohes Neues!

26.12.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil VII]

Langsam muss ich mich mal ran halten, sonst ist dieser kleine Reisebericht noch nicht fertig, wenn ich schon wieder erneut auf dem Weg nach Island bin. Denn erst die Hälfte der Reise habe ich hier verewigt, ein paar Zusammenfassungen fehlen also noch. Du darfst dich also freuen!


8. Tag in Island


Das Wetter war an diesem Tag absolut fantastisch! Morgens eher verhalten und dann Mittags: Sonnenschein ohne Ende die den Körper erwärmte und mein Gemüt erfreute. Ein bisschen warm für isländische Verhältnisse vielleicht, aber mich hat es überhaupt nicht gestört. Nicht bis wir zu wandern anfingen, aber da wurden die Temperaturen auch schon wieder milder.

Der Tag begann im Hochland. Die karge, raue Landschaft war grau, steinig und am Horizont mit Bergen gesäumt. Früher wurden hier die Verbrecher ausgesetzt, die das Hochland nicht verlassen durften. Überleben erscheint in dieser Landschaft unmöglich, nicht einmal Gras wächst hier, sodass sich ein Schaf hierher verirren könnte. Unser Weg führte uns zum Hof Möðrudalur, wo wir eine Pause einlegten. Besonders witzig fand ich die "Tankstelle"! Ein kleiner Polarfuchs trieb sich in der Nähe des Hofes herum, gesehen habe ich ihn aber leider nicht.

23.12.2015

[Lesezeit] Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit von Phillip P. Peterson

„Außerirdische? Hier draußen?“, fragte Ed ungläubig. 
David wandte den Blick von der sternenlosen Finsternis hinter den Cockpitfenstern ab und sah Ed direkt in die Augen.
„Sie sind hier irgendwo. Und sie wollen nicht, dass wir unser Sonnensystem verlassen!“

Astronaut Ed Walker wird zum Helden, als er seine Crew mit einem spektakulären Außenbordeinsatz aus den Trümmern der Internationalen Raumstation ISS rettet. Nun wird ihm die Leitung der ersten Expedition der Menschheit an den Rand des Sonnensystems anvertraut, an der auch der junge Wissenschaftler David Holmes teilnimmt, der das rätselhafte Verschwinden einiger Raumsonden jenseits der Plutobahn untersucht. In der Leere des interstellaren Raumes werden die Astronauten mit einem unglaublichen Geheimnis konfrontiert, das ihr Bild vom Universum auf den Kopf stellt. Und erneut muss Ed um das Leben seiner Besatzung kämpfen.

Bild und Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Eigentlich ist das ein Buch, dass aus zwei Geschichten irgendwie zusammengefasst wurde. Jede Geschichte kann auch für sich betrachtet einzeln funktionieren. Nur irgendwie betrifft es zum Großteil die gleichen Protagonisten und irgendwie erscheint es mir, musste man es daher zu einer Geschichte zusammenfassen. Einzeln betrachtet wären sie vielleicht zu langweilig gewesen oder was weiß ich. Fakt ist, die ersten 60% des Buches sind schon hart zu lesen. Verdammt hart. Technik, Astronauten-Alltagsleben, NASA-Geplänkel, uninteressante Fakten die sicher nur Leute vom Fach (oder kleine und große Nerds ) ansprechend finden. Und dann... ging alles plötzlich so rasant schnell!

Ich mag die physikalischen "Ausflüge", ich mag die unterschiedlichen Charaktere mit ihren Ecken und Kanten - wobei hier der ein oder andere noch ausbaufähig ist, ich mag die Grundidee und ich mag einfach Sci-Fi. ♥

Was Hard-Sci-Fi sein soll konnte ich mir allerdings vor diesem Buch nicht vorstellen, jetzt weiß ich es. Es ist nicht mein's. Es war für mich einfach zu viel des Guten. Technik, Technik, unverständliche Abkürzungen, bääähhh.... da bin ich auch immer bei anderen Storys irgendwann ausgestiegen. Was soll's... Ach und übrigens, das Ende lies mich übrigens schmunzeln - aller aller spätestens hier merkt man: dass kann kein Amerikaner geschrieben haben!

21.12.2015

Das Erwachen der Macht.


Samstag war ich im neuen Star Wars Teil VII - Das Erwachen der Macht. Ich mochte das Star Wars Universum schon immer! So war ich natürlich sehr gespannt auf den neuesten Teil.

Alte Bekannte wie Han Solo, Leia, Chewbacca und natürlich  C-3PO und R2-D2 spielten neben einer Vielzahl neuer Gesichter mit. Darunter dieses kleine, drollige Kerlchen. BB8

Dieser kleine Charmante Droide hat es mir angetan. Er bietet im Star Wars Universum nicht nur eine neue Technick, er erinnerte mich aufgrund seines Verhaltens an ein kleines, treudoofes Hündchen (besonders an meinen eigenen *hüstel* ) - der nebenbei bemerkt für den ein und anderen Lacher im Kinosaal sorgte. Nachdem wir den Film auseinander genommen haben und über Andeutungen diskutierten, wollte ich eigentlich meinen Schreibtisch aufräumen. Daraus wurde irgendwie nichts... stattdessen wollte der kleine Kerl verewigt werden.


Das Erwachen der Macht sorgte also auch bei mir in gewisser Art und Weise für ein Erwachen der Macht, nämlich tatsächlich was aufs Papier zu bekommen.

Meinen Bleistift hat übrigens der Hund schon angenagt, deswegen ist er ein wenig öhm... durchlöchert. Und er wollte natürlich auch mit aufs Foto.


Ich freue mich schon jetzt riiiiiesig auf den nächsten Star Wars, auch wenn es jetzt erst einmal warten bis 2017 heißt... 

19.12.2015

Wenn ich Zeit hätte, würde ich...

...mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen.
...mehr lesen.
...öfter mal Sport treiben.
....ein neues Hobby ausprobieren.
....

Sicher hast du so etwas schon einmal gehört, selbst gesagt, gedacht, dir im tiefsten inneren vorgestellt und gewünscht?

Was genau würdest DU tun, wenn du mehr Zeit hättest? 


Welcher Gedanke kommt dir? Wenn ich dir jetzt einfach so ein paar Stunden am Tag schenken würde? Es liegt in der Natur des Menschen zu träumen und zu fantasieren. Wohin führt dich deine Kreativität? Möchtest du vielleicht etwas viel "größeres"? Auswandern? Einen Bauernhof eröffnen? Ein Hotel betreiben? Eine Tierpension? Mehr soziales Engagement zeigen?
Wenn du dein Leben vollkommen neu gestalten könntest, wie würde es aussehen?

Was hält dich davon ab, genau DAS zu tun?


Eben jene Zeit die dir fehlt? Oder ist es nicht viel eher die Angst vor dem Unbekannten, die Angst zu versagen, die Scham das man zu egoistisch sei oder Schuldgefühle dabei anderen vor dem Kopf zu stoßen?



Niemand anderes als  Sie selbst, gibt  ihnen die Erlaubnis, Zeit zu verbringen wie Sie es wollen.

- Zeitbetrachtung frei nach Steven Covey -





Wie würde DEIN Leben aussehen, wenn du entscheidest Zeit anders zu verbringen?


Eine Frage über die es sich lohnt nachzudenken. Viele tun dies allerdings erst nachdem sie einen Einschnitt in ihrem Leben erfahren mussten, ein Schicksalsschlag, einen Trauerfall. Oder - und das ist der schönere Grund - nachdem sie ihr Leben einmal für ein paar Wochen anders verbringen durften.
Ich bin der Meinung diese Fragen sollte sich jeder immer mal wieder stellen. Sein eigenes Leben hinterfragen. Prüfen ob man nicht doch etwas anderes machen möchte. Oder ob man im Grunde nicht so wie es gerade ist absolut zufrieden ist.

Ehrlich gesagt, ich könnte mir mein Leben derzeit nicht anders vorstellen. Ich habe einen Job der mich Tag für Tag neu fordert, der mich bereichert und manchmal auch die Haare raufen lässt - aber genau das ist es was ich will. Ich will die Emotionen, die mir zeigen das ich Lebe und fühle, ich will diese Herausforderung an der ich wachsen und mich entwickeln kann. Ich habe einen wunderbaren Herzmenschen gefunden, Freunde die immer in meinen Gedanken sind egal wie groß die Entfernung gerade ist und ein liebevolles Tier das mich immer wieder erfreut. Was sollte ich mehr wollen? Ich bin absolut zufrieden.

Wie sieht es bei dir aus?



17.12.2015

[Lesezeit] Edward auf Reisen von Craig Lancaster

Für den zweiundvierzigjährigen Edward Stanton mit Asperger-Syndrom war es ein aufregendes Jahr. Er hat seinen Job verloren. Seine geschätzte Therapeutin ist in den Ruhestand gegangen. Seine besten Freunde sind weggezogen. Sogar sein allabendliches Ritual, eine Folge der alten Fernsehserie »Polizeibericht« zu sehen, musste er aufgeben. Durch all diese Veränderungen ist Edward, der sich auf ein Leben mit geregelten Abläufen verlassen will, höchst irritiert.
Doch dann ruft seine Freundin Donna an, weil ihr Sohn Kyle in Schwierigkeiten steckt. Edward verlässt sein geschütztes Zuhause in Billings, Montana, und fährt nach Boise, Idaho, um dort festzustellen, dass Kyle sich von einem lieben, kleinen Jungen in einen trotzigen Teenager verwandelt hat.
Als Reaktion auf seine wiederholten Träume von der Vergangenheit beschließt Edward, eine Kleinstadt in Colorado aufzusuchen, in die ihn einst sein verstorbener Vater mitnahm – nun mit Kyle als unerwartetem Reisegefährten. Die beiden streiten über Football, Musik und die Regeln des täglichen Lebens und treffen auf eine exzentrische Motelbesitzerin, die für Edward die Liebe seines behüteten Lebens werden könnte.
Ergreifend, herzerwärmend und mit viel Humor beschreibt Autor Craig Lancaster nach »600 Stunden aus Edwards Leben«, wie es für seinen liebenswerten Protagonisten weitergeht.
Bild und Kurzbeschreibung: www.amazon.de

Ich mag Edward. Er ist ein absolt liebswerter Mensch. Verschroben ja, aber irgendwie muss man ihn einfach ins Herz schließen. Zufällig bin ich auf den zweiten Teil gestoßen, da ich gar nicht wusste, dass es eine Fortsetzung, bzw. einen weiteren Teil gibt der aus Edwards Leben berichtet. Umso mehr freute ich mich erneut in Edwards Leben eintauchen zu dürfen!

12.12.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil VI]

Unsere Reise ging weiter. Ein paar weitere Highlights sollten uns auf unserer Islandreise noch begegnen. Unser Guide wurde nicht müde uns viele Märchen, Sagen und Legenden zu erzählen. Heute muss ich sagen, ich glaube es waren zu viele! Denn merken konnte ich mir wahrlich nur einen Bruchteil. Schade eigentlich...



7. Tag in Island


Am siebten Tag waren wir viel im Auto unterwegs, wir mussten ein wenig Strecke schaffen. Trotzdem nutzten wir immer wieder die Gelegenheit für einen Zwischenstopp und für einen kleinen Spaziergang. So fuhren wir entlang des Schwanenfjords, schlenderten über schwarze Steinstrände, auf dem ich gleich ein Fischskelett entdeckte, über Küsten an deren Füßen der Wind das Meer peitschte,  und wir gönnten uns kleine Pausen in Cafès mit leckerem warmen Kakao. Die Sonne bot endlich eine geniale Abwechslung zum tristen Nebel Tags zu vor. Das Land zeigte uns seine bunte Vielfalt, auch ohne Blumen wohl bemerkt. Und ich genoss verdammt nochmal jeden Sonnenstrahl! Ach, war das herrlich! Frisch war es trotzdem, klar. Doch nichts geht über Gute-Laune-Wetter, endlose Weite und viel, viel Natur.

06.12.2015

[Lesezeit] Reset von Jens Bühler


»Die Horde kreischte, wie tausend kaputte Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.« Ein Feuersturm der Wut verbrennt die Welt. Innerhalb von Stunden verwandelt sich ein Großteil der Menschheit in reißende Bestien. Zwei Gruppen von Überlebenden hetzen durch Frankfurt. Während sie versuchen, der Hölle zu entkommen, entdecken Wissenschaftler der letzten verbliebenen Forschungsanlage, dass die eigentliche Katastrophe noch gar nicht begonnen hat. Beim Kampf ums Überleben zählt nur der Sieg. Zweite Plätze gibt es nicht. Ein temporeicher Thriller aus der Apokalypse.
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Boah, was für ein Buch. Eines Tages fand ich dieses Buch auf meinem Kindle - ich musste es mir mal gekauft haben, als es für'n Appel und 'n Ei im Angebot war - und ich konnte mich überhaupt nicht mehr erinnern worum es in dem Buch gehen sollte. Mangels Alternativen auf meinem Kindle und einer todlangweiligen Bahnfahrt begann ich also zu lesen. Da ich mich seit ein paar Tagen auch noch ein Lesebann ergriffen hatte, interessierte es mich noch weniger worum es in dem Buch überhaupt gehen sollte... So las ich also.... Anfangs dachte ich noch es geht um einen Thriller, bis ich bemerkte: Moment mal, das sind Zombies! Tja, so las ich mein erstes (und bisher einzigstes) Zombiebuch überhaupt. 
Im Gegensatz zu vielen Zombiefilmen endet das Buch irgendwie...  naja untypisch eben. Wobei ich die Begründung für den Ausbruch des Zombieschaffenden Fiebers bis zu einem bestimmten Punkt sogar recht interessant fand. Aber lest lieber selbst.


01.12.2015

[Lesezeit] Transport von Phillip P. Peterson

Nachdem er einen Mord begangen hat, wartet Elitesoldat Russell Harris im Gefängnis auf seine bevorstehende Hinrichtung. Er bekommt jedoch unerwartet eine letzte Chance. Mit neun anderen Häftlingen soll er sich von einem außerirdischen Artefakt zu fremden Sternsystemen transportieren lassen und die Umgebung erkunden. Doch das Unternehmen entpuppt sich als gnadenloses Todeskommando, nachdem der erste Freiwillige auf grauenhafte Weise stirbt. Russell und seinen Kameraden wird klar, dass sie das Projekt nicht überleben werden. Der einzige Ausweg besteht darin, das Geheimnis der Teleporter zu lüften. Aber das ist gar nicht so einfach – denn von den Erbauern fehlt jede Spur. 
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Inspiriert vom Kinofilm "Der Marsianer" wollte ich gerne ein Sci-Fi-Buch lesen. Irgendwas das den  menschenlichen Drang das Weltall zu entdecken befriedigt, das mich sachlich nach den Sternen greifen lässt, das eine mögliche Realität fantasievoll ausschmückt. Science-Fiction eben.
Nach einer Empfehlung griff ich daher zu Petersons Transport. Viel Sterne gab es zwar nicht in dem Sinne, dafür aber peinlich genaue Beschreibungen von Astronauten äh... -praktiken. Abkürzungen die ich mir niemals merken werde, die mich auch eher weniger interessieren... die aber andererseits einen netten Einblick in die Welt von NASA und Co. gegeben haben. Abgesehen davon, war das Buch ab etwa der Hälfte schon verdammt spannend!!