30.09.2015

[Lesezeit] Black*Out, Hide*Out, Time*Out von Andreas Eschbach

"Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik - ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt. "
Kurzbeschreibung und Bilder von www.amazon.de



Ziemlich dramatisch klingt die Kurzbeschreibung des Inhaltes. Und damit kann man drei Bücher füllen? Ja man kann, offensichtlich! Ehrlich hätte ich nicht gedacht, dass es bei diesem technischen Thema immer wieder neue Ansatzpunkte gibt, immer wieder eine Möglichkeit die Geschichte voranzutreiben, sie weiter zu spinnen, sie zu intensivieren, sie zu fantastisieren. Im Grunde hat Andreas Eschbach seiner Fantasie freien Lauf gelassen und geschaut was passiert, wenn die Menschheit ihre Kommunikationsmöglichkeiten nach Handy und dem Internet weiter ausbaut. Was KANN als nächstes kommen? Was WIRD als nächstes kommen?  Und ist es das, was die Menschheit wirklich will? Oder ist sie nur zu dumm und zu bequem all die offensichtlichen Gefahren, denn Verlust des eigenen Ichs, in Kauf zu nehmen? Zum Glück bringt die Menschheit immer wieder ein paar sonderbare Individuen hervor. So haben sich ein Gegner der überflüssigen modernen Technik und das jüngste Computergenie, das die Menschheit je hervor gebracht hat, zusammen getan, um die Menschheit zu retten. Nichts leichter als das... oder?

Nach dem ich den ersten Teil Black*Out las, sollte fast ein Jahr vergehen, bin ich den nächsten Teil in die Finger bekam. Zugegeben, ich habe immer wieder darauf gewartet das Teil 2 und Teil 3 im Preis gesenkt werden würden, aber irgendwie habe ich davon nichts mitbekommen. So kaufte ich mir die beiden fehlenden Teile dann einfach so.. und was geschah? Natürlich vertauschte ich die Reihenfolge der Bände. So las ich nach dem ersten Teil, eben denn dritten und dann erst den zweiten. Der Geschichte folgen konnte ich trotzdem. Nur kurz hatte ich gezweifelt ob mir nicht etwas in der Story fehlen würde, aber da wie gesagt bereits ein Jahr seit dem ersten Teil vergangen war,  dachte ich einfach, ich hätte ein paar Kleinigkeiten in der Story vergessen.

27.09.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil III]

Mittlerweile sind bereits wieder einige Wochen ins Land gezogen seitdem ich im Urlaub war und dieses atemberaubende Land bereisen durfte. Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Wind ist teilweise so stark gewesen, dass der Druck des Windes auf meiner Brust meine Atmung schwerfällig werden lies. Ich liebe die Natur, aber sturmartige Windböen wie ich sie in diesem Land erleben durfte gehören nicht gerade zu meinen Favoriten und trotzdem ich weiß bereits jetzt, irgendwann will ich zurück. Zurück in dieses raue, karge Land, in diese Ruhe und Einöde, zurück nach Island.

2. Tag in Island


Wir besuchten am Morgen den Gluggafoss, einen Wasserfall über zwei Etagen an dessen unteren Ende ich so dicht an das herabstürzende Wasser gelangen konnte, dass ich sogar das kalte, klare Wasser mit den Händen berühren konnte. Im Rücken des Gluggafoss erhebt sich beeindruckend der Eyjafjallajökull. Bevor ich nach Island kam, war ich mir gar nicht bewusst das sich auf Vulkanen Gletscher befinden können, so wie es bei dem Eyjafjallajökull der Fall ist. Seltsam, vorallem nachdem ich gelernt habe, dass von solch einem Vulkan eine noch viel größere Gefahr ausgeht, als von einem normalen Vulkan. Stellt euch nur mal diese explosive Mischung aus all dem Eis und der heißer Lava vor. Nicht auszudenken, was das für eine globale Auswirkungen hätte.

Das heutige Tagesziel waren die Vestmannaeyjar-Inseln. Auf dem Weg dorthin hielten wir beim Stóra-Dimon. Ich weiß nicht so ganz ob man den Stóra-Dimon noch als Hügel oder schon als kleinen Berg bezeichnen kann, er ist eigentlich nicht sonderlich hoch und sieht so ruhig und sanft aus, aber der Aufstieg... boah, der war auf dem letzten Stück verdammt steil! Was bin ich froh, vernünftige Wanderschuhe zu besitzen. Denn die hielten mich noch, wenn ich gedanklich schon längst wie ein Osterei den Berg hinunter gekullert bin. Oben auf dem kleinen Berg angekommen war die Belohnung  unglaublich. Ein Blick über eine vollkommene weite, schwarze Sandarfläche über die geschmolzenes Gletscherwasser seinen Weg Richtung Meer sucht. Wunderschön! So gerne ich diesen Anblick noch Stunden hätte genießen können, so wusste ich auch, dass es weiter gehen musste. 

19.09.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil II]


Reykjavik diente nur zum schlafen denn gleich nach dem Frühstück ging es weiter, als ein Teil einer deutschsprachigen Reisegruppe. Wir bekamen einen eigenen Bus mit unserem Fahrer Einer der mal ein Isländischer Fischer war und unseren deutschsprachigen Guide Kay, den schlaksigen aus Leipzig.

Gruppenreisen haben ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile. Grundsätzlich finde ich, ist diese Art zu reisen immer ein Abenteuer. Man weiß nie auf was für Leute man stößt und was einen erwartet. Es ist nun einmal eine super Alternative für Alleinreisende und für diejenigen die zu faul sind oder keine Zeit haben solch eine Wanderrundreise selbst zu organisieren. Ich gestehe, bei uns war es die Zeit, denn 2015 krämpelte mein berufliches Leben so gehörig um, dass ich kaum noch Kraft und Energie für irgendwas anderes hatte. Ich war einige Monate lang einfach vollkommen ausgelaugt.

17.09.2015

Im Land der Gletscher und Vulkane [Teil I]

Von Hamburg nach Island

Es kommt mir vor wie ein Traum. Ein lebendiger Traum, aber ein Traum. Zwei Wochen lang konnte ich dieses fremde Land besichtigen und bereisen. Die wilde, raue und unbändige Natur auf mich wirken lassen, Gletscher bestaunen und mich von Vulkanen ehrfürchtig wärmen lassen. Ich bin fasziniert - von diesem kargen Land, dieser rohen Natur - von dieser unwirklichen Insel.

Bis kurz vor der Abreise erschien mir immer noch alles so unwirklich, selbst beim Koffer packen! Nur einen Tag später würde ich bereits in Island sein. Unfassbar! Mein Hund durfte ebenfalls Ferien machen, zwar nicht in Island - aber bei Freunden. Und dann war es auch schon so weit, plötzlich stand ich am Flughafen, sah wie mein Koffer auf einem schwarzen Gepäckband verschwand. Natürlich piepte die Sicherheitskontrolle und ich musste in einer Box den Anweisungen "Arme hoch", "umdrehen", "Fuß heben" folgen, während ein Metalldetektor überall zu piepen schien. Ich glaube so oft hat so ein Ding noch nie bei mir gepiept, erstaunlich. Von weiteren Anweisungen blieb ich allerdings verschont und durfte kurz darauf zum Gate und auf den Flieger warten. Von Hamburg nach Düsseldorf. 

Irgendwie hatte ich angenommen, dass wir einen Direktflug von Hamburg nach Island vom Reiseveranstalter bekommen haben. Erst zu spät ist mir aufgefallen das es über Düsseldorf ging, sonst hätte ich lieber eine Zugfahrt nach Düsseldorf gewählt - wäre bestimmt günstiger gekommen, aber was solls. So war es nun mal. Blöderweise mussten wir in Düsseldorf aber noch gute drei Stunden warten bis der Flieger nach Keflavik-Island ging. Vorsorglich hatte ich natürlich meinen Kindle dabei und nutzte dann eben die Zeit um in die Welt eines Buches abzutauchen.

In Island angekommen war mittlerweile finstere Nacht, eine halbe Stunde noch bis Mitternacht sagte die Uhr vor Ort. Maaaan hatte ich Hunger und war ich müde (immerhin waren wir seit 17:00 Uhr MEZ unterwegs), doch die Aufregung war stärker. Mit dem FlyBus ging es nach Reykjavik. Der Fahrer war so nett uns direkt vorm Hotel raus zulassen. Mittlerweile war es 1:00 Uhr morgens. Rasch eingecheckt, noch eben ne Packung Sandwiches in der Rezeption gekauft, verputzt und dann ging es ab ins Bett! Denn am nächsten Tag sollte unser Abenteuer Island beginnen!


12.09.2015

Zurück aus Island

Ich sitze auf dem Bett und plötzlich ist es da, wie aus dem Nichts. Vollkommen ohne Vorwarnung kam es plötzlich in die Stille meiner Welt. Mein Blick richtet sich gen Fenster und auf meine Lippen schleicht sich ein Lächeln. So schnell wie es kam, genau so schnell verschwand es wieder. Ach, was habe ich es vermisst - dieses eine, ganz bestimmte Geräusch. Das Geräusch des Windes in den Bäumen, das rascheln der Blätter, die sanften Bewegungen der Äste und Zweige. Herrlich!

In den letzten Wochen gab es nicht viele Bäume in meinem Leben. Ab und an konnte ich ein, zwei, vielleicht sogar eine Handvoll sichten, aber im Großen und Ganzen war es das dann auch schon - bis auf eine kleine Ausnahme. Dafür konnte ich allerdings viele, viele neue Eindrücke gewinnen. Meinen Fuß auf ein fremdes Land setzen und so manches über ein Land lernen, dessen Bewohner noch heute  eine der ältesten, unveränderten Sprachen Europas aufweisen.

Ein paar Eindrücke meiner Islandreise werde ich noch auf dem Blog festhalten. Denn ein paar schöne Eindrücke konnte meine Kamera festhalten. :)

06.09.2015

[Lesezeit] Wach von Lena Klassen


Gezähmte Gefühle, eine Welt ohne Krankheit und Kummer, kein Leid und keine Leidenschaft – das ist Neustadt, in der die Bevölkerung mit der Glücksdroge unter Kontrolle gehalten wird.
Dagegen ist das Leben im Wald voller Risiken und Herausforderungen. Doch auch hier gibt es keine wahre Freiheit, und zwischen heimlichem Verrat und offener Rebellion muss die junge Peas, genannt Pi, herausfinden, was ihr wirklich etwas bedeutet. Dann begegnet sie eines Tages mitten in der Wildnis dem Feind, und alles ändert sich …

Bild und Kurzbeschreibung: www.amazon.de

"Er stand im Schatten, nicht mehr als zehn Meter entfernt, und nur seine Haare schimmerten wie ein verwaschener heller Fleck in der Nacht.
Eine Weile standen wir nur da, keiner von uns rührte sich, und ich hätte fast glauben können, dass ich mir alles nur einbildete. Dann bewegte sich die Gestalt fort und verschwand in der undurchdringlichen Finsternis.
Was konnte ich gewinnen, wenn ich ihn verriet? Vielleicht meine Entscheidungsfreiheit. Vielleicht mein eigenes Leben, meine Rückkehr zu den Damhirschen, meine Freiheit. Ich hatte Lucky geopfert, den ich geliebt hatte, um frei zu sein. Wie viel würde es mich kosten, einen Feind zu opfern, der mir nichts bedeutete?

Und das in beinaher neuer persönlicher Rekordschnelle (trotz Arbeit, Hund und Co.). "Wach" ist der zweite Teil von Lena Klassens "Wild".  Und es ist unbedingt wichtig die Reihenfolge der Bücher einzuhalten! Die Bücher selbst? Absolut Hammer! Durch ungewöhnliche Vergleiche schafft sie eine wunderbare Stimmung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand lesen. Es ist durch und durch spannend. Es gibt kaum Momente wo lediglich was banales oder langweiliges passiert. Ich hatte das Gefühl das alles, aber auch wirklich alles wichtig war für die Story selbst oder um den Hauptchara, die junge Pi, besser zu verstehen. Sehr schön! Von diesen Büchern hätte ich gerne mehr. :)

01.09.2015

[Heimatliebe] Schloß Rothestein

Ein absolutes Märchenschloß sag ich euch! Das hier noch kein Märchenfilm gedreht  wurde, wundert mich sehr. Schloß Rothestein war unser Ziel bei unserer kleinen Hessenwanderung. Hier ist ein Café sesshaft und so konnten wir uns nach der Wanderung mit Kaffee (eher Bier und Cola) und Kuchen stärken. Hochzeiten kann man hier übrigens auch feiern. 
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich dieses süße kleine Schlößchen einmal aus der Nähe anzusehen. Für mich ein echtes kleines Traumschloß mit seinem schön verzierten Hauptteil,  seinem spitzen Prinzessinnenturm, seinem Burgcharakter und mit der bezaubernden Liebe zum Detail.