31.03.2014

[Lesezeit] Stadtführer für Hunde-Unterwegs in Hamburg


Der Stadtführer für Hunde und alle Hundemenschen zeigt die besten Auslaufgebiete, präsentiert Shops und Dienstleister und vieles mehr. Holger Wetzel & Mike Meinert und Hund Albert fassen zusammen, was man als Hundebesitzer in Hamburg alles wissen muss. Berichte, Reportagen, Interviews und die wichtigsten Adressen für die Hundewelt machen das Buch zum unentbehrlichen Begleiter fürs ganze Jahr.

  • Mit den wichtigsten Adressen
  • Rabattcoupons (Sie sparen über 100 Euro bei Ihren Einkäufen)
  • beigelegtem Hunde-Stadtplan zum Herausnehmen mit den besten Auslaufgebieten und den www.snoopet.de-Hot Spots der Hamburger Hundewelt
  • Viele farbige Hunde-Fotos und Portraits von Hamburgern und ihren Hunden 

Bild und Text von http://www.fredundotto.de

Lange hatte ich nach dem Buch gesucht, da ich bereits von dem Hundestadtführer gehört hatte, mir aber weder Titel noch Autor/Verlag merken konnte. Irgendwann fand ich es dann in einer Buchhandlung, trotz des stolzen Preises gönnte ich mir das Nachschlagewerk.Vieles rund um das Hamburger Hundegesetz kannte ich bereits (ich hatte mich damals als ich meinen Hund bekam ja ausführlich informiert). Es gibt die ein und andere interessante Hundegeschichte, alle habe ich aber bisher nicht gelesen, da es mir zugegeben zu viele sind. Ich hatte wesentlich mehr unentdeckte, schöne Orte zum spazieren gehen mit dem Vierbeiner erwartet und auch bessere Berichte oder Vergleiche zwischen den Hundeauslaufzonen, aber stattdessen sind diese auch nur aufgelistet, und wie man diese genau findet ist auch nicht beschrieben. Das ewige Suchen in einem Stadtteil in dem man sich für gewöhnlich nicht aufhält, bleibt also trotzdem bestehen. Nett ist aber der beiliegende Stadtplan indem die Auslaufzonen zumindest ungefähr eingezeichnet sind.

09.03.2014

5 Dinge, die ich an mir mag.

Manchmal nehme ich mir Abends einen Blog vor den ich schon länger nicht mehr besucht habe und lese mir alle Einträge durch die nach meinem letzten Besuch hinzu gekommen sind. So heute geschehen bei Catastropenguin. Die beiden Mädels haben wiederum in den Weiten der Blogwelt eine sehr schöne TAG-Idee gefunden: 5 Dinge, die ich an mir mag. Hier geht es darum mindestens 5 Dinge an einem herauszufinden die man an sich gut findet, diese zu benennen und auch zu begründen (ach nee... also wer jetzt darauf nicht von allein gekommen ist der sollte sich schämen! ;-D ). Eigentlich sollte das doch nicht so schwierig sein ... oder?

N° 1 Meine Augen
Oder besser gesagt, meine Iris. Ich mag einfach die Regenbogenhaut meiner Augen. Graugrün, eher grün, umrandet von einem dunkleren grau, leicht bläulich wirkenden äußeren Rahmen und die Pupille wird von einem wilden okerfarbenen Ring geküsst. Manchmal kann ich selbst den Blick nur schwer von dieser Farbkomposition nehmen wenn ich vor einem Spiegel stehe und Sonnenlicht auf meine Augen fällt. Dann ist mir, als würde ich fremde Augen betrachten und mein kleines verschüttetes künstlerisches Herz versucht sich alles so genau wie möglich zu merken um es später aus der Erinnerung heraus malen zu können.

N° 2 Meine Haare
Tjaaaa, Frauen und ihre Haare. Ob lang oder kurz, ob rot oder brünett, meine Haare sind mir sehr wichtig. Trotz des vielen Färbens (ich kenne bald selbst meine Naturhaarfarbe nicht mehr) sind sie noch gut im Schuss, kräftig und geschmeidig und mit den richtigen Produkten (hier wird so wenig wie möglich die Pflege ausgetauscht) werde ich hoffentlich noch viele Jahre meine Freude an ihnen haben.

N° 3 Mein Dekoltee
Na wenn das jetzt ein Mann liest... *hüstel* aber so ist es nun einmal. Ich war irgendwie schon immer mit meinem Körper unzufrieden und finde noch heute viel zu viele Stellen unschön, gar hässlich. Mit meinem Dekoltee war das allerdings noch nie der Fall. Vielleicht habe ich daher diese Körperzone schon immer lieber betont als andere.

N° 4 Zwei bestimmte Leberflecke
Rund, dunkel, auffällig. Zwei dieser kleinen Muttermale haben sich meines Erachtens genau an den richtigen Stellen niedergelassen. Mehr wird hier nicht verraten.

N° 5 Meine Hände und Füße
Eigentlich finde ich die gar nicht so besonders. Beide sind sehr kurz und schmal geraten. Aber da ich selbst meine Hände und Füße viel öfter sehe als die von anderen Menschen sind meine für mich natürlich ganz normal. Die von anderen Leuten sind (fast) immer viel zu groß, so dass die Hände schon fast Pranken ähneln und die Füße viel zu lange Zehen haben, dass es mich beim Anblick manchmal schütteln könnte. Allerdings...was einem nicht gefällt, da muss man ja nicht hinsehen, richtig?


Und das war es auch schon. Es tut gut, sich selbst mal wieder bewusst in einem positiven Licht zu betrachten. Wann hast du es das letzte mal getan? Wie, keine Ahnung?! Dann nimm den TAG mit und mach es einfach jetzt!

03.03.2014

[Lesezeit] Herz des Winters von Madeleine Puljic


Bild von Amazon.de
Ein fleißiger Leser hätte das Buch sicher ratzfatz leer gelesen. Bei mir hatte es sich ein wenig hingezogen. Schuld war da doch der fehlende Reiz. Allein von der Aufmachung des Titelbildes hätte ich mir mehr erhofft. Mehr Schnee, mehr Naturkräfte, mehr Winter! Auch die vielen positiven Kommentare auf Amazon bewegten mich dazu das Buch für meinen Kindle zu kaufen. Aber nichts da, irgendwie war ich doch enttäuscht. Nach dem ich das Buch beendet hatte konnte ich nicht einmal sagen warum es jenen Titel trägt. Nur weil sich das Ende der Geschichte im Winter und im Schnee abspielt? Das kann es doch nicht sein oder?

Alles dreht sich jedenfalls um die junge Heldin Daena, einer Kämpferin, die oft mit sich selbst hadert. Für mich wirkte sie oft viel zu ängstlich und unerfahren und in anderen Momenten war sie dann doch eine überragende Kämpfernatur. Also ich weiß nicht, aber für mich lagen die Extreme zu weit von einander entfernt oder es lag an meiner eigenen Unfähigkeit mich gut genug in die Situationen hinein zu versetzen, wer weiß. Oft dachte ich einfach nur "Man, heul doch." oder eben "Boah hör auf zu jammern!". Einige Handlungstränge, besonders zum Ende der Geschichte, hätten meiner Meinung nach zudem mehr ausgebaut werden können um die Spannung des Ganzen zu erhöhen und dem abrupten Ende vorzubeugen.

Wer aber nicht zu viele Erwartungen an die Ausgestaltung und Tiefe einer weiblichen Hauptfigur hat und eine leichte Fantasygeschichte bevorzugt, für den mag das Buch genau richtig sein. Man erlebt eine nette bis spannende Geschichte um ein junges Mädchen welches von den Feinden, einer beinahe unbesiegbaren Menschenähnlichen Echsenrasse, versklavt wurde, entkam und nun nach einer Zeit des Herumstreifens seine Bestimmung findet einen Widerstand einzuleiten. Man begegnet interessanten Fabelwesen, magischen Gestalten und Berekh - der für mich authentischste und interessanteste Charakter aus Herz des Winters.