24.02.2014

Dinge wie Zeit

Da habe ich nun meine kleine Liste mit den Dingen die ich dieses Jahr schaffen will und irgendwie bekomme ich das Gefühl, dass es tatsächlich schwieriger ist diese simplen Dinge zu erfüllen, als ich anfangs vermutet hätte.

So ein Schreibtisch einzurichten mit kleinen hilfreichen Dingen die einen gefallen kann ja schließlich nicht so schwer sein oder? Auch die selbstgebastelte Pinnwand ist ja nun kein unmögliches Unterfangen! Dachte ich. Wir haben nun schon die letzte Fabruarwoche und ich dümpel immer noch an meinen ersten Februar-Listen-Punkt herum. Erstaunlich.

Dabei sind es nicht mal Dinge für die man besonders viel Arbeit oder Kraft investieren müsste... Zeit würde schon vollkommen ausreichen. Nur irgendwie scheint das genau der Punkt zu sein. Zeit. Irgendwie haben wir doch immer zu wenig davon oder?

  • Da muss man arbeiten, damit das Geld in die Haushaltskasse kommt, denn von irgendwas müssen wir ja das Dach über unseren Kopf und das Essen auf unseren Tellern bezahlen.
  • Da sind vielleicht die Kinder, der eigene Partner oder Haustiere denen man gerne viel Zeit spendet. Sicher man bekommt die Zeit mit ebenso viel Freude und Liebe zurück wie man gibt, dass darf man natürlich nicht vergessen, und dennoch ist es ersteinmal Zeit die anderwertig verplant ist. Denn nicht immer kann einen beispielsweise das Haustier bei einer Wohnungsdekoration oder das Baby bei der Steuererklärung helfen. ;-)
  • Da sind die lieben Verwandten, Freunde und Bekannten die man nicht vergessen sollte, sonst schläft so eine Beziehung mal ganz schön schnell ein und Ärger ist dann vermutlich auch bald vorprogrammiert oder gar eine komplette Funkstille. Wer will das schon?
  • Da gibt es das ein oder andere Hobby welches wir zum Ausgleich für den Alltag benötigen und welches am Tag oftmals hinten über fällt.
  • Und da gibt es uns selbst, die wir auf keinen Fall vernachlässigen dürfen. Entspannung heißt da für mich aktuell das Zauberwort. 

Momentan habe ich mir richtige kleine Auszeiten am Tag verordnet. Nach der Arbeit wird erst einmal eine heiße Schokolade oder ein Tee getrunken, je nach Stimmung ein beruhigender Kräutertee mit Lavendel oder ein belebender grüner Tee, bevor ich mich dann wieder den Punkten auf meiner täglichen imaginären List zu wende.

Irgendwas muss ja an dem Sprichwort "In der Ruhe liegt die Kraft." sein, nicht wahr?

Kommentare:

  1. Jap, da hast du vollkommen recht. Zeit ist manchmal wirklich Mangelware, dabei müsste man ja meinen, wir würden irgendwann lernen, mit 24 Stunden am Tag zurecht zu kommen. Bei mir ist neben der Renovierung im Augenblick überhaupt keine Zeit für irgendwas Anderes, abgesehen von den nötigsten Dingen wie arbeiten zum Beispiel. Mein letztes Treffen mit der Verwandtschaft oder der besten Freundin liegt schon Wochen zurück. Ich denke, du machst es ganz richtig. Nach der Arbeit kurz abschalten und dann an bestimmte Aufgaben setzen. Darf ich mal fragen, wie lange du immer arbeiten musst bzw wann du dann zuhause bist?
    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Im Grunde gibt es unzählige Menschen die (zeitlich gesehen) mehr arbeiten müssen als ich... Ich habe eine 38,5 Stundenwoche (diverse Überstunden mal nicht mitgerechnet) und wir müssen eine Servicezeit von 7 bis 19 Uhr abdecken. D.h. Jeden Tag einen anderen Dienst. Das plus Fahrzeit plus Hundezeit plus manchmal leider notwendigen Dingen wie Mahlzeiten zubereiten, essen, Haushalt, Körperpflege und Co. macht für mich öfter mal unterm Strich eine Freizeit von 2-3 Stunden, in der ich dann am liebsten nur noch ins Bett fallen würde. Aber der Frühling kommt. Und mit ihm auch wieder neuen Schwung!

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  2. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich viel Zeit mit Nebensächlichkeiten vergeude. Suchen von Dingen, Aufräumen und Organisieren von Terminen. Manchmal beginne ich gar nicht mit meinem Plan, weil ich denke, dass ich dafür eh keine Zeit habe.
    Für diese Woche habe ich mir einen to do Liste gemacht. Vielleicht klappt das ja besser. Achja...und ich räume gleich alles weg und ärger mich nicht über das Chaos (zumindest versuche ich es :)

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    1. Leider bin ich ein Zu-faul-fürs-sofort-wegräumen-Mensch. Witzigerweise mache ich sowas aber gern morgens nach dem Aufstehen, mal eben schnell ein paar Handgriffe wenn man eh durch alle Räume rennen muss um die Fenster zum Lüften zu öffnen - und danach wieder zum schließen.

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