07.10.2014

Tai Chi - Das höchste Prinzip




Das innere Gleichgewicht zu finden ist gar nicht so einfach. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich habe gefühlt einen recht niedrigen Stresslevel. Was so viel heißen soll, dass ich in bestimmen Situationen - eigentlich nur auf Arbeit - immer wieder Stressmomenten ausgesetzt bin und der Punkt an dem ich mich dann erschöpft und psychisch ausgelaugt fühle, sehr schnell erreicht ist. (Wer weiß, vielleicht habe ich auch einen hohen Stresslevel und nur die Stresssituationen auf meiner Arbeit sind derzeit mal wieder überdurchschnittlich hoch?) 

Was also tun? 

Die üblichen Entspannungstechniken, die man so für sich zu Hause einlegt, helfen nur kurzfristig und ich starte dann trotzdem nur mit einem halb aufgefüllten Akku in den neuen Tag. Auf Dauer keine befriedigende Lösung. 

Bereits vor ein paar Monaten kam ich zufällig mit dem Thema Tai Chi in Berührung. Die sanften und fließenden Bewegungen die trotzdem kraftvoll und stark sind haben mich so tief beeindruckt, dass ich es nicht mehr nur toll finden, sondern es auch selbst ausprobieren wollte. Kurzerhand suchte ich einen Tai Chi Präventionskurs in meiner Nähe und hatte mich eingeschrieben. Und wie sich jetzt herausstellte bringt Tai Chi mir nicht nur sehr viel Freude, sondern es bringt auch mein inneres Gleichgewicht zurück. Ich kann mit noch so schlechter Laune in den Kurs gehen und danach sieht die Welt gleich wieder ganz anders aus. Ich freue mich nach jeder Stunde bereits auf die neue Stunde und könnte momentan einfach JEDEM von meinem Glück im Tai Chi erzählen. Ich hoffe die Begeisterung hält an! Und wer weiß, wenn irgendwann eine neue Wohnung gefunden ist, suche ich mir vielleicht in der Nähe sogar eine richtige Schule in der Tai Chi Quan unterrichtet wird. Ach, dass wäre toll!  *_*


♥♥♥




Bildnachweis:Taichi from Vector.me (by gustavorezende)

Der Meister und der Professor

Nan-in, ein japanischer Meister der MEJI-Zeit (1868 bis 1912), empfing den Besuch eines Universitätsprofessors, der etwas über Zen erfahren wollte. Nan-in servierte Tee. 
Er goss die Tasse seines Besuchers voll und hörte nicht auf, weiterzugießen.
Der Professor beobachtete das Überlaufen, bis er nicht mehr an sich halten konnte:
"Es ist übervoll. Mehr geht nicht hinein!"
"So wie diese Tasse", sagte Nan-in, sind auch Sie voll mit Ihren Meinungen und Spekulationen. 
Wie kann ich Ihnen Zen zeigen, bevor Sie Ihre Tasse geleert haben?"

Diese oder eine ähnliche Szene kennt ihr doch bestimmt auch aus irgendeinen Film. Ich finde dies passt auch perfekt zu dem Thema Lebensumstellung.

Wie wahrscheinlich die meisten von euch, möchte auch ich meine Gewohnheiten auf eine gesündere Lebensweise umstellen, d.h. mich gesünder ernähren und mich mehr bewegen um so nicht nur mein Gewicht ein wenig zu reduzieren, sondern vorallem um mein gesundheitliches Wohlbefinden zu steigern. Nun, dazu gibt es bekanntlich mehrere Wege, auf die ich jetzt nicht genauer eingehen werde. So nach dem Motto "volle Tasse", gehe ich davon aus das ihr sowieso wisst was es für Möglichkeiten gibt. Und wahrscheinlich ist genau das, dass Problem. Wir konzentrieren uns zu sehr auf das Wissen anderer, anstatt auf unserem eigenen Körper zu hören.

Das Ziel haben wir also, den Weg kennen wir im Großen und Ganzen auch. Was folgt als nächstes? Natürlich loslaufen! Und Plumps nur wenige Meter von unserem Startpunkt aus fliegen wir volle Kanne auf die Schnauze. Einfach so. Nein, nicht einfach so, irgendwas ist doch immer! Die kleinen und großen Stolpersteine haben wir natürlich gekonnt ignoriert, weil wir nur das Ziel vor Augen hatten.
Merke: Das kann also nicht gut gehen!

Das Geheimnis ist also die Stolpersteine zu identifizieren und beiseite zu räumen. Und dies ist meist die größte Herausforderung, wie ich finde. Denn die Stolpersteine liegen nicht immer einfach auf dem Weg herum, sondern müssen in unserem eigenen Verhalten erkannt und entlarvt werden. Erst dann können wir sie Schritt für Schritt zur Seite räumen. Manche wollen aber nicht am Wegesrand liegen bleiben, mit diesen müssen wir lernen im gesunden Gleichgewicht zu leben...

♥ ♥ ♥

26.09.2014

Liebster Award

Im Rahmen des "Liebster Award" wurde ich von mein liebes frollein nominiert 11 Fragen zu beantworten. Vielen lieben Dank dafür!
Solche Fragespiele mag ich ja sehr, denn man erfährt nicht nur mehr von der Person hinter dem Blog, sondern man befindet sich auch mal wieder in der Situation sich über sich selbst Gedanken zu machen.




Hier die Regeln:
Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
– Beantworte die 11 Fragen.

– Nominiere weitere 11 Blogger.
– Stelle 11 Fragen an deine Nominierten.
– Informiere die Nominierten über deinen Post.

Auf Punkt 2 bis 4 verzichte ich allerdings heute. ;-)


Hier also Stines Fragen und meine dazugehörigen Antworten:

1. Warum bloggst Du?

Ja, warum eigentlich? Eigentlich gibt es keinen besonderen Grund. Ich bin weder eine Bastelkünstlerin, noch sonst auf irgendein Thema hier im Blog spezialisiert was ich unbedingt der Welt präsentieren möchte. Für mich ist es lediglich ein kleiner Zeitvertreib der mir Freude bereitet und mir eine Möglichkeit bietet meine Gedanken und Fotos zu veröffentlichen, eben einfach ein kleines Sprachrohr in die Welt.

 2. Buch oder eBook?

Uh, hierrüber kann man lange diskutieren. Für mich steht aber fest: Beides! Ich mag meinen Kindl, ihn kann ich immer und überall mitnehmen, ohne unnötig viel Gewicht mit mir herum zu tragen. Und mit einer bestehenden Internetverbindung kann man auch schnell für neuen Lesestoff sorgen, ohne dass Haus verlassen zu müssen - äußerst praktisch wenn man mal Krank ist. Bücher haben dafür ihren eigenen Zauber. Man kann über den Einband streichen, die Seiten umblättern, sich etwas in den Seiten bunt markieren oder Notizzettel in ihnen hineinkleben, süße Lesezeichen verwenden und den Geruch der neuen Seiten tief einatmen. Zudem sehen sie in einem Bücherregal einfach fantastisch aus!

3. Was ist Dein Beruf ?

Sozialversicherungsfachangestellte. 

4. Was war die beste Entscheidung Deines Lebens?

Keine Ahnung. Ich treffe nur gute Entscheidungen! ;-)
Nein im Ernst.. jede Entscheidung die wir treffen hat Auswirkungen. Nur mit welchen Parametern will man schon "die beste Entscheidung" bemessen? Entscheidungen zu treffen hat immer etwas mit Mut zu tun. Es fällt einem nicht immer leicht, und je länger man überlegen und abwegen muss, desto unsicherer fühlt man sich mit der Entscheidung. Zu spontan getroffene Entscheidungen sind aber auch nicht immer das gelbe vom Ei. Wichtiger ist doch, das alle Entscheidungen die wir treffen so gut und so reif überlegt sind, dass wir nichts bereuen. Wenn das der Fall ist, sind alle Entscheidungen, beste Entscheidungen.

5. Was macht Dich glücklich?

Es gibt viele Dinge die mich glücklich machen...

6. Was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Gesundheit und viel Zeit mit meinen Liebsten.

7. Dein Traumland und warum?

Neuseeland. So viele Klimazonen an einem Fleck, so viel Freiraum und Weite. So viel Freiheit. :)

8. Dein Lieblingsbuch? Warum sollten wir es lesen?

Die Elfen von Bernhard Henning. Ein absolut großartiges Buch über Freundschaft! Verpackt in einer Fantasygeschichte mit vielen Abenteuern. Und das Ende war sehr, sehr bewegend. Ich habe das Buch gerade mal in fünf Tagen verschlungen (wenn man daran denkt das ich am ersten Herr der Ringe Buch bereits seit einem Jahr lese und gerade mal 3/4 geschafft habe...). 

 9. Was ist Dein Lieblingsstück in Deiner Wohnung?

Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich mag alle meine Stücke in meiner Wohnung, sonst hätte ich sie nicht. :)

10. Wie trinkst Du Deinen Kaffee?

Gar nicht. Ich trinke keinen puren Kaffee. Viel lieber trinke ich Kakao oder Tee. Ich schätze aber auch Cappuchino mit Geschmack und Latte Macchiato.


11.09.2014

[Lesezeit] Böser kleiner Junge von Stephen King


Und noch ein Buch...
:)

Durchgelesen! Und Lust auf mehr bekommen! 
Schade das es nur eine Kurzgeschichte ist. Irgendwann greife ich bestimmt wieder zu einem King und dann sicherlich auch zu einer umfangreicheren Geschichte.




"George Hallas sitzt im Gefängnis. In einer Woche soll das Todesurteil an ihm vollstreckt werden. Lange Zeit hat er geschwiegen, aber nun öffnet er sich seinem Pflichtverteidiger Leonard Bradley. Er erzählt ihm, wie es zu seiner grässlichen Tat kam. Für Bradley wird das Eingeständnis schließlich gespenstische Folgen haben."

Bild und Text von www.amazon.de

08.09.2014

[Lesezeit] Die Verlassenen von Amanda Stevens

"Ree Hutchins arbeitet als Praktikantin in einer Psychiatrischen Klinik. Sie kümmert sich vor allem um Violet Tisdale: eine alte Dame, die abgeschottet und allein im Südflügel der Klinik lebt. Als Violet stirbt, will Ree den Klinikleiter, den charismatischen Dr. Farrante, davon in Kenntnis setzen. Auf dem Weg zu seinem Büro hört sie mit an, wie er von jemandem erpresst wird. Es geht um Violet, die anscheinend geistig völlig gesund war und zu unrecht ihr Leben in der Klinik verbracht hat. Doch was hat der Friedhof von Oak Grove, der anscheinend ein finsteres Geheimnis birgt, mit der Sache zu tun? Ree beginnt der Sache nachzugehen. Dabei sucht sie Hilfe bei Amelia Gray, die den Friedhof Oak Grove restaurieren soll. Die Frau, die man auch die "Friedhofskönigin" nennt, und die jedes Geheimnis der Toten aufdecken kann."
Bild und Text von Amazon.de

Durchgelesen sag ich da nur! Sicher ist das Buch keine Meisterleistung, aber was nettes für zwischendurch  und dazu auch noch mit einer Prise Spannung. ;)

02.09.2014

[Heimatliebe] Tropical Island

Heute habe ich noch ein paar Handyschnapschüsse von meinem Besuch im Tropical Island für euch. Es war mein erster Besuch in der.. ja eigentlich eher unter der Kuppel. Die Bilder haben sicherlich nicht die beste Qualität, aber um einen Eindruck zu bekommen reicht es allemal.

Die Halle steht irgendwo im Nirgendwo, mitten in dem Bundesland welches am zweit dünnsten in ganz Deutschland besiedelt ist - dem schönen Brandenburg. Ursprünglich wurde dieses nun ähm, sagen wir mal Bauwerk, errichtet um Luftschiffe zu beherbergen, zu bauen und zu reparieren oder so ähnlich. Diese Halle gilt als größte ihrer Art auf der ganzen Welt. Doch wie es nun mal nicht all zu selten im dem schönen Brandenburg passiert, gehen die Firmen pleite und so wurde das Bauwerk zu einem tropischen Freizeitpark - mitten im Nirgendwo wohl bemerkt.


Wir kamen gleich früh morgens pünktlich um 9.00 Uhr an und anstatt uns ein teures Tagesticket zu verkaufen, war die Kassiererin so nett und hat uns zu einem 4-Stunden-Ticket geraten. Preislich war es ein riesen Unterschied, immerhin 36,00 Euro zu 8,00 Euro! Der Wahnsinn! Dieses Kurzzeitticket kann man allerdings auch nur in den frühen Morgenstunden (bis 10.00 Uhr ;-) ) kaufen. Da hat sich das frühe Aufstehen auf jeden Fall mal gelohnt! 
Nachdem wir brav zahlten, einen Lageplan erhielten und uns rasch umzogen, konnten wir auf Entdeckungstour gehen.
 

Die Regenwaldimitation lockte mit echten Pflanzen und vielen kleinen Dinge die man entdecken konnte. An einem der Zugänge zum Regenwald befand sich dieser Buddha, auf dem Entdeckungspfad selbst begegnete man dann Holzkrokodile, ein altes Auto oder Hinweise auf Regenwaldureinwohner. 

Lebende Tiere hat das Tropical Island auch zu bieten. Es gibt in Terarien gehaltene Spinnen, Schlangen und Frösche. Schildkröten und Flamingos dürfen es sich in ihren Gehegen gemütlich machen und Kois in ihren Becken, während ein paar Flugunfähige Kleinvögel, die mich stark an Hühner erinnerten, vollkommen frei herumlaufen dürfen und ständig den zu neugierigen Menschen davon laufen müssen.


Badestellen gibt es in der riesigen Halle allerdings nur zwei. Einmal die Lagune die eine angenehme Wassertemperatur von ca. 25° hat, Wirlpools und kleine Rutschen.


Und einmal die Südseelagune, die immerhin mit einem Strand aufgewertet wird und einer Truman-Leinwand. Hier war das Wasser, lasst mich lügen, etwa 31° warm. Kleine Hütten befinden sich auf kleine Inseln im Wasser (die man allerdings nicht betreten darf), die das Becken einen gewissen Charme verleihen. Die Wolkenleinwand ließ mich immer wieder den Kopf schütteln, denn diese hatte wie in der Truman-Show einen Riss und ab und an konnte man beim Baden durch den Riss einen Angestellten sehen, der hinter der Wand lang ging. Ich frage mich allerdings, wieviele von den Besuchern dieser Riss aufgefallen ist. Meinen Blick jedenfalls hat der Riss magisch angezogen.  


Übrigens wer will und das nötige Kleingeld hat, kann auch im Island übernachten. Es gibt Logdes die in extra kleinen Häuschen eingerichtet sind und für diejenigen die es etwas Abenteuerlicher mögen, stehen auch Zelte zur Miete bereit.


Für Essen und Getränke wird natürlich auch gesorgt - gegen eine entsprechende finanzielle Spende natürlich - es gibt jedemenge Restaurants, Café und auch Bars. Uns war das alles aber viel zu teuer. Gerade wenn ich mir vorstelle, man zahlt den kompletten Tagespreis und muss dann noch überdurchschnittlichere Preise für Essen und Getränke bezahlen, vielleicht auch noch als drei- oder vierköpfige Familie... das geht ja mal gar nicht!! Wir hatten uns dann für das im Vergleich zu den anderen günstige Selbstbedienungsrestaurant entschieden. Die Pizzen waren immerhin riesig und sättigen bestimmt jeden Hunger. Wenigstens was.
 

Eigentlich wollte ich noch einen Cocktail trinken, aber am Vormittag hat leider noch nicht viel offen gehabt und die die offen hatten, haben nur überteuerte Standartcocktails angeboten. Also fiel das leider aus, genau wie ein Besuch in der großen Saunalandschaft, denn die war in dem Kurzzeitticket welches wir kauften nicht mit inbegriffen. 
Aber ich bin mal ehrlich, wäre ich noch in die Sauna gegangen, hätten die vier Stunden nicht ausgereicht.
So war die Zeit recht gut bemessen. Man konnte sich alles angucken, ein paar mal ins Wasser springen und sich Zeit zum essen nehmen.

Was mich aber beim Tropical Island am meisten gestört hatte, war einfach das Grau der Kuppel. Mein Freund nannte dieses Phänomen liebevoll "Diese ständige Gewitterwolke" :D Auf den Fotos könnt ihr das Grau ja immer wieder sehen. 
Und mir hat die Wärme der Sonne gefehlt. Es ist ja schön wenn das Wasser warm ist und es reichlich Liegen gibt, wenn man dort allerdings mit nassen Badesachen herumliegt, wird es ganz schön frisch...

Alles in allem muss ich sagen, dass Kurzzeitticket kann man gern an schlechten Wettertagen nutzen, wenn man zufällig gerade in der Nähe ist. Extra dorthinfahren lohnt sich, rein beim Preis-Leistungs-Verhältnis gesehen, für diejenigen die weiter weg wohnen kaum, es sei denn vielleicht man will eine ausgiebige Sauna Session abhalten. Wobei man das, sicher auch in einer Sauna um die Ecke kann.

31.08.2014

“Sei kreativ”

Da die liebe Bammy auf ihrer myStorys-Seite einige Leser bekommen hat, hatte sie ihr Gewinnspielversprechen eingelöst und das Gewinnspiel "Sei kreativ" ins Leben gerufen. Der Einsendeschluss ist heute, und wie immer wenn es um kreative Dinge geht, schaffe ich es prinzipiell erst in der (fast) letzten Minute meinen Beitrag fertig zu stellen. 

Die Herausforderung war, aus neun kleinen Bildern etwas kreatives umzusetzen. Man konnte malen, zeichnen, schreiben oder dichten. Alles rund um die Regeln, könnt ihr selbstverständlich auf ihrer Blogseite nachlesen. 

Ich selbst habe mich an einer kleinen Geschichte versucht. Die neun Bildchen die sich in dem kreativen Beitrag wiederfinden sollten, sind übrigens fettgeschrieben. Sicher ist meine kleine Geschichte kein Meisterwerk da es zugegeben, auch mein erster Versuch ist, aber ich denke mein Versuch kann sich zumindest sehen lassen. Ob es eine Fortsetzung geben wird? Naja wer weiß... möglich ist alles! Denn ich finde irgendwie wirkt mein Beitrag eher wie ein Prolog zu einer viel, viel größeren und umfangreicheren Geschichte, aber nun ja..  ^^°

Lange Rede, kurzer Sinn.
Wenn ihr meinen Beitrag lesen wollt, dann einfach den folgenden Link anklicken:

24.08.2014

Was mal gesagt werden muss.

Gerade habe ich es mir so wunderbar auf meinem Sofa gemütlich gemacht. Eine wohlduftende Tasse Tee steht auf meinem Tisch, meine Kuscheldecke ist schön flauschig und mein Vierbeiner ruht an meiner Seite. Eigentlich passt die Stimmung gerade so gar nicht zu dem was ich posten will, aber egal. Ich muss mir jene Dinge einfach mal  von der Seele schreiben. Wer jetzt kein Gemecker lesen will, kann ja einfach zum nächsten Blog blättern. :)

Nun denn...

N° 1
Mich nervt, dass ich jetzt höre wie jemand in meinem Haus heizt. 
Eigentlich ist es nicht schlimmes, jeder soll heizen können und dürfen wie er will. Normalerweise fand ich es auch immer superpraktisch das meine Heizungsrohre in der Wohnung offen sind (also nicht in der Wand verputzt) denn so geben diese auch Wärme ab, ohne das ich extra die Heizung aufdrehen muss. Meine Nachbarn haben also netterweise immer für mich mitgeheizt.
ABER wir haben jetzt August. AUGUST! Man sollte jetzt noch nicht heizen müssen!! Vorallem ich wusste gar nicht, dass man im August heizen kann, also dass die Heizungen im Sommer funktionieren würden. Ich dachte immer die würden über die Sommermonate zentral abgestellt werden. o.o

N° 2
Warum ist eigentlich bei vielen neueren Filme der Sound schlecht aufeinander abgestimmt?
Kennt ihr das? Im Film unterhalten sich welche und man versteht kaum ein Wort, also drückt man das Knöpfchen auf der Fernbedienung der die Lautstärke erhöht, bis man der Unterhaltung folgen kann. Und dann, in der nächsten Sekunde passiert irgendwas tolles, unerwartetes, Actiongeladenes, so dass euch die Ohren wegfliegen? Und man befürchten muss mitten in der Nacht fällt der Nachbar aus seinem Bett, nur weil es plötzlich so übertrieben laut ist. Wer zum Henker ist für so was nur verantwortlich?

N° 3 
Warum müssen einen Fremde ihren Musikgeschmack aufdrängen?
Da geht man durch Parks und Spazierwegen fern ab der großen Straßen und alle paar Meter drängt einer einer sein Musikgeschmack auf. Links hört man irgendwelche Rapmusik, rechts irgendein indisches Bollywood-Gepläre. Warum? Warum nur? Können die Leute sich heutzutage nicht mehr ohne künstlichen Lärm unterhalten? Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Musik, Musik ist großartig. Ich will nur nicht in der vermeidlichen Ruhe der Natur wegen solchen Lärm keinen klaren Gedanken fassen können. 

N° 4
Mich nervt das fehlende Verständnis Fremder gegenüber Hundeerziehungen.
Ich bin Hundebesitzer. Und jeder der einen Hund hat oder jemanden mit Hund kennt, weiß wahrscheinlich dass Hunde genau wie Kinder gern mal ihre Grenzen ausloten. Das kann in jedem Alter mal vorkommen. So ist es aktuell auch mal wieder bei meinem kleinen Vierbeiner. Da wird hier gejammert und da gewinselt und ständig zu fremden Leuten gerannt, die angehimmelt/angebettelt und angesprungen. Das geht nicht, das gehört sich nicht und das nervt mich als Hundebesitzerin. Also greife ich aktuell wieder bei meinem Vierbeiner durch. Was sich jetzt vielleicht gerade grob angehört hat, sind aber nur normale Erziehungmaßnahmen gegenüber einen Hund. Das heißt ich mache ihm deutlich, dass ich die Rudelführerin bin. Er muss aktuell sehr vielen Befehlen (Sitz, Stopp, Bleib, usw.) folgen, warten und wieder Geduld an den Tag legen. (Glaubt mir, für meinen hibbligen Vierbeiner gibt es kaum schlimmeres!) Und wenn er ein Verhalten zeigt, welches ich nicht dulde (wie das ständige jammern oder anspringen) bekommt er nicht nur einen strengen Blick, sondern auch ein ernstes Wort wie Aus zu hören. 

Ein Aus ist bei mir wirklich ein lautes und bestimmtes AUS. Wie soll der Hund sonst den Unterschied zwischen meinem normalen Geplapper wahrnehmen, wenn ich nicht die Tonlage verschärfe? Leute die meinen ihre Hunde mit einem "Nein, lass das. Hör auf Schnucki, mach das nicht." zu erziehen, verstehen ihre Hunde gar nicht. Der Hund versteht keine menschlichen Sätze. Für einen Hund hört sich das nur nach einem "Blabla blaaablaa bla." an. Vorallem wundern sich jene Leute dann, dass ihr Schnucki nicht macht was sie wollen.... Ja, was für ein Blödsinn!

Jedenfalls macht es ja nur wenig Sinn wenn ich in der Hundeerziehung innerhalb meiner vier Wände durchgreife und außerhalb nicht. Also wie ihr euch vielleicht denken könnt, werde ich auch draußen bei einem Spaziergang mal lauter - immer dann wenn der Hund plötzlich ohne Vorwarnung einen fremden Menschen anspringen will. So erst jüngst wieder mehrmals geschehen. Da gibt es dann Reaktionen wie: "Ach, mir macht das nichts." oder "Schon gut, ich habe auch einen Hund." - Ja ist doch vollkommen Schnuppe ob es der Person XY nichts aus macht. Mein Hund hat das zu unterlassen! Punkt! 
Und wenn er es nicht macht, schnap ich ihn mir und meckere mein "AUS" und das böseste Wort welches er kennt, wenn er etwas falsch gemacht hat, nämlich "BÖSE". Nicht selten folgt dann auch mal der drohende Finger (Eltern kennen den vielleicht xD ). Wenn Person XY dann einfach mit einem verachtenden Kopfschütteln geht, ist es noch die harmloseste Reaktion. 
Es tut mir ja Leid, dass ich meinen Hund in der Sekunde mehr Aufmerksamkeit (auch wenn meckernder Weise) biete als jener Person - aber sonst haben Erziehungsmaßnahmen nur wenig Sinn, wenn man nicht gleich handelt. Einen Hund kann man eben nicht einfach 10 Minuten später erklären dass sein Verhalten vorher nicht angemessen war. Das funktioniert nicht.
Aber warum? Warum wird es verachtet wenn man in der Öffentlichkeit Hundeerziehungsmaßnahmen durchführt? Wäre mein Hund kein kleiner, süßer Bolonka sondern ein großer, böser Kampfhund (Jaja, kein Hund wird böse geboren - aber das ist ein anderes Diskusionsthema auf das ich jetzt mal nicht näher eingehe) würden jene Personen es auch nicht witzig finden wenn sie plötzlich angesprungen werden  - darauf wette ich!

Und das aller, aller Nervzigste in solchen Situationen ist es immer und immer wieder erklären zu müssen warum der Hund es nicht machen darf, auch wenn Person XY nichts dagegen hat.
Meine Erklärung sieht dann meist so aus: "Ja, aber wenn es nass und matschig ist und er einen älteren Menschen anspringt, der vielleicht noch seine feine Kleidung an hat und auf den Weg in die Kirche ist; ist es eben nicht ok. Der Hund weiß den Unterschied nicht. Und wenn er dreimal so groß wäre, würden Sie es sicher auch nicht mehr so süß finden." Erst dann mag der eine oder andere Verständnis zeigen. Aber warum, warum muss man es echt immer wieder erklären? Wenn ich will das der Hund etwas zu unterlassen hat, dann habe ich schon meine Beweggründe und sicher nicht weil ich eine miesepetrige, schlecht gelaunte Hundetante bin. Also wirklich....

N° 5
Mich nervt die fehlende Rücksicht Fremder gegenüber meinen Hund und mich.
Auch so ein Dauerbrenner-Nervfaktor, der gerade heute erst wieder erlebt wurde... ich weiß ja das mein Hund megasuperduperextraknuffeligfantastischsüß ist, aber ist das ein Grund den Hund ungefragt an zufassen? Wenn Kinder das machen, kann ich es noch ein wenig verstehen - die denken vielleicht einfach noch nicht so weit, aber Erwachsene? Ungefragt wird der Hund angefasst, gestreichelt und betütelt (woraufhin er selbstverständlich an dem Fremden auch hochspringt um noch mehr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zu erhaschen. Und hier kann ich nicht einfach mit einem "AUS" einschreiten, immerhin folgte der Hund nur einer Einladung. Wie soll er so lernen, dass er nicht hochspringen darf? Noch schwerer kann das Umfeld einem diese Erziehung kaum machen -.-). Ist es wirklich so schwer zu fragen: "Darf ich ihn streicheln?" Normalerweise sollte es nicht sein.
Ich habe schon überlegt ob ich beim nächsten Mal einfach rufe: "Nein nicht, der beißt!" - Wahrscheinlich würde mir das aber niemand abkaufen, so offen und herzlich wie mein Kleiner auf Menschen zugeht. -.-


So, jetzt habe ich erstmal genug gemeckert. :D

21.08.2014

[Heimatliebe] Elbsandsteingebirge

Heute gibt es mal ein paar Bilder vom Elbsandsteingebirge! Die Wanderschuhe kann man hier ruhig zu Hause lassen, denn es gibt überall Wege auf die man gemütlich wandern kann. Man sollte allerdings auch mal einen Blick nach unten werfen, um nicht über die Baumwurzeln zu stolpern. Und nach einem anstrengenden Aufstieg, wird man mit einem schönen weiten Blick belohnt, viel Natur und den Überresten der Mittelalteralterlichen Felsenburg Neurathen. :)


Auf dem Gebirge sind im Übrigen so einige Kletterer unterwegs gewesen (na wer findet sie?). Dank des Zooms meiner Kamera konnte man recht gut erkennen, dass es da welche gab die perfekt ausgerüstet waren und andere die mal eben locker Barfuß auf den Felsen herumgeklettert sind. o.o


Auf der Felsenburg selbst, konnte man für einen kleinen Obulus direkt auf den alten Felsen die bereits vor Jahrhunderten bewohnt waren herumstiefeln. Heutzutage ist natürlich alles gut abgesichert mit einem Geländer - auch wenn das Betreten natürlich auf eigene Gefahr ist. Die Vorstellung, dass einst bei einem Streit mal eben schnell der andere den Abgrund herunter geschupst wurde, entstand aber seeeeeehr schnell. Überlebt hätte das bestimmt keiner.




 
  



Ich hoffe die Bilder gefallen! 

12.08.2014

Urlaub adé


Kann mal bitte jemand die Zeit nochmal zurück drehen? Nur so um drei Wochen etwa, denn dann würde ich die schöne Zeit meines Urlaubs gleich nochmal erleben dürfen und nicht wie mein Hund jetzt seufzend darauf warten das der nächste Arbeitstag schnell vorbeigeht...

Ach war das schön sage ich euch - einmal Urlaub in Good old Germany! Aber nicht einfach irgendwo in einem Hotel oder dergleichen, nein; sondern zu Hause, bei Freunden und überall. 
Erstmal wurde zu Hause ordentlich gegammelt und ein paar Hausarbeiten erledigt für die ich sonst nach einem harten Arbeitstag mal so gar keine Lust mehr habe. Ein bisschen Pflicht muss dann doch sein. Dann ging es nach Chemnitz zur lieben Bammy, gemeinsam stiefelten wir bei Hitze durchs Elbsandsteingebirge und ich konnte das erste mal mit ihr und Schnitzel zusammen Bowling spielen - yeah! *_*
Anschließend ging es weiter nach Brandenburg a.d. Havel. Bevor wir dort aber ankamen besuchten wir noch das Tropical Island und den Schlosspark Sansscouci. In dem kleinen wunderschönen Städtchen Brandenburg schlenderten wir durch die Gegend und unternahmen eine schöne Radtour, bevor es an einem Regentag zurück nach Hamburg ging. Hier wurde dann noch die Kamera gezückt und schöne Fotos vom Blue Port gemacht. Dem Tierpark Schwarze Berge besuchten wir, sowie das Klimahaus in Bremerhafen. Und zu guterletzt wurde auch noch die neue Wohnung einer Freundin in Weyhe begutachtet. Die Entspannung kam zu keiner Zeit zu kurz und wurde mit Spaziergängen und langem ausschlafen zelebriert. :)

Wenn ich euch demnächst noch ein paar Fotos präsentiere, kann ich zumindest gedanklich nochmal zurück reisen. Na wenn das mal nichts ist!


21.07.2014

[Heimatliebe] Sommerabend an der Alster

Das Wochenende war ja wahnsinnig warm! Was macht man also bei solch heißen Temperaturen? Klar: Eis essen, schwimmen und vorallem sich Abkühlung verschaffen! In Hamburg geht das wunderbar Abends am Wasser, beim Sonnenuntergang in netter Gesellschaft und bei gutem Essen. :)

Freitag war der Sonnenuntergang an der Außenalster absolut grandios, also musste ich rasch mein Handy zücken und ein paar Schnappschüsse machen. Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen. :D









Ich bin immer wieder fasziniert, dass mein Handy solche Aufnahmen viel, viel besser hinbekommt, als meine eigentlich Kamera (die ich den Abend so oder so nicht dabei hatte). Und der Wunsch nach einer neuen Kamera wächst immer mehr in mir....
Nur für welch ein Modell soll man sich da entscheiden? Ich weiß was ich gern für Aufnahmen machen möchte, aber bei dem Dschungel an Kameras die es auf dem Markt gibt, fällt die Entscheidung als Laie und Hobbyknipserin mehr als schwer. -.-