04.12.2016

Gastbeitrag Island Guide oder Meine 5 Nature Highlights in Island


Ich hin und weg bin von dem kleinem Inselchen namens Island! Nicht nur das ich hier auf meinem Blog schon unzählige Beiträge über meine Islandreisen gepostet habe, auch Flickr wurde schon sehr gut mit all meinen Fotos gefüllt. Genug habe ich allerdings noch lange nicht. Ich könnte weiterhin Stunden um Stunden über das kleine Land berichten und mich in Gedanken zurück auf die Insel versetzen. Dieser Tage hatte ich dann die Möglichkeit für Yvonne vom puppenzimmer.com einen Gastbeitrag für ihre Blogreihe Reiseglück schreiben zu dürfen. Wunderbar also, dass ich gleich meiner Lust weiter frönen konnte.

Es hat mir große Freude bereitet erneut in meine Fotosammlung ab zu tauchen und mit vielen Eindrücken und Erinnerungen den Beitrag zu erstellen. Ich lade dich ganz herzlich ein, meinen kleinen Island Guide über meine 5 Nature Highlights hier zu lesen. Ich freue mich über deinen Kommentar! 

Wenn du mehr über die Aktion Reiseglück erfahren möchtest, dann schau einfach mal hier vorbei.

27.11.2016

Wolken Parade Part 2

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich meine Fotosammlung durchforstet und dabei meine schönsten und allerliebsten Wolkenfotos heraus gesucht. Hier in der Wolken Parade habe ich diese Fotos mit dir geteilt. 

Island I August 2015

Alle Fotos, Ordner für Ordner, durch zu sehen war schon etwas besonderes. All die Fotos die sonst nur auf der Festplatte verstauben, haben ganz viel Aufmerksamkeit erhalten. Normalerweise ist das sonst den Best-off-Bildern vorbehalten, die die dann schon mal für einen neuen Kalender, ein Fotobuch oder für ein gerahmtes Bild an der Wand herhalten dürfen. Die Entscheidung welches Bild an die Wand darf, ist dabei gar nicht immer so einfach. Vor allem, wenn ich mich an meinen eigenen Fotos schon so satt gesehen habe, dass sie für mich irgendwie gar nicht mehr so besonders sind. Mir fällt dann beinahe auf jedem Foto etwas auf, was nicht gut genug ist. Schwierig, schwierig. Das macht es jedenfalls nicht einfacher, eine Auswahl zu treffen.

19.11.2016

Hamburg's Miniatur Wunderland

Hamburg hat viele Attraktionen und wahrscheinlich befinden sich viel zu viele Punkte auch auf deiner persönlichen Liste von Dingen die man in Hamburg gesehen haben sollte. Zumindest ging es mir so als ich frisch nach Hamburg gezogen bin. Einer dieser Punkte die ich allerdings sehr schnell abgehackt hatte, weil ich mir das unbedingt einmal selbst ansehen wollte, war das Miniatur Wunderland. 



Bei meinem ersten Besuch im Jahr 2008 war ich schon begeistert über die Liebe zum Detail und jetzt bei meinem zweiten Besuch im September bin ich wirklich hin und weg! Das Wunderland ist wahnsinnig gewachsen und locker lässt sich hier einen ganzen Tag verbringen. Für Verpflegung wird glücklicherweise gesorgt, sodass man den Besuch nicht vorzeitig abbrechen muss. Die ganzen Eisenbahnen und verschiedene Züge interessieren mich tatsächlich herzlich wenig, auch wenn es einen gewissen Charme hat das diese irgendwie überall herum zu fahren scheinen. Übrigens, stellenweise fahren die Züge sogar im Fußboden und sind durch Glas von den ganzen Menschenfüßen geschützt. Also wer schon immer mal auf eine Bahn herumtrampeln wollte, hier darf man das. :D

16.11.2016

[Regina Mengel] Am dreizehnten Tag

Ich bin in der letzten Zeit irgendwie vom lesen abgekommen. Es fühlt sich an wie eine Ewigkeit in der ich nicht die Zeilen einer Geschichte Wort für Wort verschlungen habe. Wie lange, endlose Zeit. Doch es stimmt nicht ganz. Gelesen habe ich schon recht viel. Nur waren es in den letzten Wochen keine von diesen zauberhaften Geschichten. Ich habe immer wieder zu diversen Blogs als Lesestoff gegriffen. Nur mal eben schauen was andere so bloggen oder was meine liebsten Blogger so neues, wunderbares verfasst haben. Auch wenn es noch so interessant ist, nur Blogposts zu lesen ist mir dann irgendwie doch zu kurzweilig. Ich brauche etwas, nun ja.. längerfristiges.


Stell dir vor, du bist etwas ganz Besonderes, und niemand hat es dir gesagt! Seit Susannas dreizehntem Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse. Wildfremde Menschen munkeln von einer Bestimmung und streuen Blütenblätter vor Susannas Füße. Ein Päckchen ohne Absender, ein Brief, der in Rätseln spricht, eine geheimnisvolle Flasche und ein Teeladen, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Doch das ist erst der Anfang. Stell dir vor, das Märchenland aus deinem Buch existiert wahrhaftig, und eine wichtige Aufgabe wartet dort auf dich! Susanna stößt auf eine magische Welt voller Abenteuer und außergewöhnlicher Wesen. Und dann ist da ja auch noch Patrick, der ihr besser gefällt, als sie es sich zunächst eingestehen möchte.
Bild und Kurzbeschreibung von amazon.de


Am dreizehnten Tag bot mir diese Bindung. Auch wenn die "Liebesgeschichte" in diesem Buch meiner Meinung nach ruhig mal wieder hätte gestrichen werden können. Sie wirkte auf mich überflüssig und war der Geschichte nicht weiter dienlich. Die Geschichte las sich so dahin. Kurze, einfache Sätze boten ein schnelles vorankommen des Handlungsstranges.

Susanna - die unfreiwillige Heldin dieser Geschichte - entführt uns in eine Märchenwelt. In die Geschichten aus Tausend und einer Nacht. Vielleicht kommt mir dieses Abenteuer daher auch so bekannt vor, als hätte ich sie schon einmal gelesen. Weil sich Teile vieler, vieler anderen alter Märchen hier vereinigen. Susanna muss das Rätzel ihrer Bestimmung entschlüsseln, das Auswirkungen auf so viele Leben hat. Dabei trifft sie nach und nach auf Menschen und Wesen die ihr behilflich sind und die sie unterstützen. Freundschaften bilden sich. Feinde offenbaren sich. Ein Schicksal folgt dem nächsten und nachdem alles daraufhin läuft das alles ein Ende nimmt, fügen sich ungeahnte Puzzelteile zusammen. Schade nur, dass wir nicht mehr erfahren ob Susanna ihre Bestimmung auch erfüllen kann.



>> "Wir waren zu viert. Ich bin das älteste Kind. Meine Eltern nannten mich Schicksal und damit stand meine Aufgabe fest. Kurz nach meiner Geburt kamen meine Schwester Irgendwer und mein Bruder Niemand auf die Welt. Auch diese beiden repräsentieren das, was ihr Name bedeutet. [...] Sie nutzten der Menschheit nicht, sondern brachten nur Unzufriedenheit in die Welt. Niemand fühlte sich für Dinge verantwortlich oder nahm die Schuld auf sich. Sollte Irgendwer eine Aufgabe erledigen, fühlte sich Niemand angesprochen und damit war wiederum Niemand bereit, sich an die Arbeit zu machen. Die Symbiose meiner Geschwister hätte die Welt beinahe ins Chaos gestürzt."
Schicksal lachte trocken. <<
[Regina Mengel] Am dreizehnten Tag

12.11.2016

[12/12] November 2016

Der graue Nebelmonat ist da! Und er hält was er verspricht. Zwar habe ich den dichten Nebelschleier heute morgen nicht gesehen, von dem die Radiomoderatoren berichteten, aber da lag ich auch noch im Bett. Denn in dieser Jahreszeit ist es gerade am Wochenende viel zu gemütlich unter der warmen Bettdecke, als das ich mich freiwillig erheben würde. 


So kuschelten wir zu dritt im Bett, einer fauler als der andere.

10.11.2016

[Heimatliebe] Helgoland

Ich reise gerne. Die längsten Reisen waren bisher immer ins Ausland, auch um mal gänzlich andere Eindrücke von verschiedenen Landschaften und Kulturen zu bekommen. Besonders die Natur hat es mir angetan. Für mich gibt es nichts schöneres als einen Tag in absoluter Abgeschiedenheit mitten im Nirgendwo zu verbringen. Also mit der Gewissheit trotzdem einen Schlafplatz zu finden und irgendwann, irgendwie wieder in die Zivilisation zurückkehren zu können. So ein bisschen Sicherheit muss dann trotzdem sein! Es ist die Stille und die Ruhe der Natur die mich erdet. Die mir wieder Kraft gibt und die mir hilft wieder zu mir selbst zu finden, wenn mich das bunte, laute und chaotische, egoistische Großstadtleben stresst und mir meine Selbst nimmt. Nur muss man sich natürlich nicht immer gleich große, lange und weite Reisen vornehmen. 

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe?

Auch Deutschland hat wunderschöne Ecken! Ab und an, wenn sich die Gelegenheit ergibt, freue ich mich immer riesig wenn ich einen für mich neuen Teil Deutschlands kennen lernen darf. Ich wollte nie zu den Menschen gehören die um die Welt reisen und persönliche Geschichten zu gefühlt jedem fremden Land erzählen können und dabei ihr eigenes Heimatland nicht einmal annähernd kennen. Darum ist es mir wichtig auch ab und an ein für mich neues Fleckchen in Deutschland zu bereisen. Daher blogge ich ab sofort Beiträge dieser Art unter der Kategorie Heimatliebe.




Im Juli hatte ich das Glück eine Nacht auf Helgoland verbringen zu dürfen. Mit einem Katamaran ging es von Hamburg direkt nach Helgoland. Eine lange Fahrt, allerdings auch sehr bequem! Ich finde auf Helgoland sollte man sich wirklich eine Nacht gönnen und nicht wie viele andere Tagestouristen innerhalb weniger Stunden über die Insel hetzen.

04.11.2016

Wolken Parade

Island I März 2016
Heute dreht sich alles um Wolken!

Wolken gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Größen und je nach Sonnenauf- und untergang schimmern sie in den verschiedensten Farbtönen. An einem Tag sind sie so riesig und flauschig, dass sie wie fluffige Marshmallowkleckse den Himmel schmücken. Da möchte ich einfach meine Hand ausstrecken und nach dieser frischen Himmelszuckerwatte greifen, um zu sehen ob sich die Wolken auch so weich und zart an fühlen, wie sie aussehen. Nur leider geht das ja irgendwie nicht... irgendwie schade, denn ich mag Wolken! Nicht nur, weil sie oft wie zum anbeißen gut aussehen, sondern auch weil ich finde, dass Wolken einer Fotografie erst den richtigen Kick verpassen. Sie sind das i-Tüpfelchen auf einer perfekten Landschaftaufnahme. 

Quedlinburg I Juli 2016
Ohne Wolken wäre dieses Foto doch irgendwie langweilig, oder nicht? Aber mit diesem Wolkenband ist es doch perfekt! Zu viele Wolken sollten es allerdings auch nicht sein. Eine grau in graue Wolkendecke wo nicht einmal ein klitzekleiner blauer Riss zu erkennen ist wirkt auf mich einfach nur trostlos, als würde die Welt Trübsal blasen. Nein ich mag diese Charakterwolken. Diese großen und kleinen, diese verzehrten und bunten, die die man stundenlang auf einer Wiese liegend einfach anstarren kann, während man sich mit der besten Freundin über Gott und die Welt unterhält oder mit dem Liebsten im Arm liegend seelenruhig gemeinsam schweigt.